Gordon Murray: Stadtauto T.25
Der kleine große Wurf

Mit seinem jüngsten Spross präsentiert Gordon Murray einen Alleskönner für den Asphaltdschungel: Der T.25 ist kompakter als ein Smart, bietet Platz für drei Personen und ist dazu noch Umweltaktivist.
- Stephanie Kriebel
Früher entwickelte Gordon Murray Formel 1-Rennwagen. Mit umwerfendem Erfolg: In den 80er-Jahren gewannen seine "Babys" mehr als 50 Grand Prix. 1993 war Murray der Kopf hinter dem legendären McLaren F1. Seit längerem tüftelte der Brite nun schon an seinem neuen Traumwagen. Jetzt stellte er ihn offiziell vor. Der T.25 ist kein Supersportwagen, sondern ein Knirps für die Stadt. Seine Herausforderungen lauern im täglichen Gewühl auf übervollen Straßen. Für diesen Lebensraum ist der T.25 optimal gerüstet. Er ist kurz (2,40 Meter), er ist schmal (1,30 Meter) und hat einen Wendekreis von gerade einmal sechs Metern. Durch seine geringen Ausmaße soll der kleine Brite Staus vermeiden. Drei von seiner Sorte finden in einer herkömmlichen Parklücke Platz. In bester Smart-Manier kann er auch quer zur Straße abgestellt werden.
News und Infos: Alle Automarken im Überblick

Bild: Werk
Überblick: Greencars bei autobild.de
Revolutionär wie das Auto ist auch seine Fertigung. So weit wie möglich sollen recycelte Materialien eingesetzt werden. Mit deutlich weniger Bauteilen und einer vereinfachten Montage will Murray 80 Prozent Kosten gegenüber einer konventionellen Fertigung einsparen. Das würde günstigere Verkaufspreise und nicht zuletzt auch die Einsparung von CO2 bei der Produktion mit sich bringen. Zu den Preisen hat sich Murray noch nicht abschließend geäußert, 2009 aber bereits die Hausnummer von 6200 Euro genannt. Und wofür steht nun T.25? Ganz einfach. Es ist das 25. von Murray entwickelte Auto, das in Produktion geht.
Service-Links