Green Hornet-Auto wird versteigert

Green Hornet-Filmauto wird versteigert

— 24.06.2014

Rollendes Waffenarsenal

Ein schwarzer, waffenstarrender Chrysler Imperial von 1965? Das ist der Dienstwagen des "Green Hornet". Die Versteigerung lief bis zum 26. Juni 2014.

Einfallsreich: An der B-Säule angeschlagen, öffnen die vorderen Türen nach vorne und ermöglichen den eingebauten Schrotflinten im Film das Feuern.

Stehen Sie auf dem Weg zur Arbeit öfter im Stau? Mit diesem Auto könnte das bald der Vergangenheit angehören. Dafür würden Sie allerdings beim Parken und überall sonst die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Auktion für den 1965er Chrysler Imperial, der im Actionhelden-Film "Green Hornet" von 2011 für alle Innenaufnahmen benutzt wurde, endete am 26. Juni um 18:00 amerikanischer Ostküsten-Zeit. Aber der Straßenkreuzer mit dem Waffenarsenal war fahrbereit und hatte erst rund 71.500 Meilen (115.000 km) gelaufen. Die diversen Waffen (Browning-Maschinengewehre auf der Motorhaube, Schrotflinten an der Front und in den vorderen Türen, Stinger-Raketen in Front- und Heckstoßstange, Flammenwerfer im zentralen Kühlergrill) sind natürlich allesamt nur Attrappen. Die Maschinengewehre können allerdings an einen Propangsastank angeschlossen werden, um das Mündungsfeuer der Brownings zu simulieren.

Auch Jay Leno ist begeistert

Im Cockpit ist für den chinesischen Fahrer Kato (in der Fernsehserie von 1966 spielte Bruce Lee diese Rolle) natürlich alles in dessen Muttersprache beschriftet.

Das Auto ist eins von 29 Stück, die für den Film gebaut wurden. Nur zwei haben die Dreharbeiten überlebt. Und dieser Umbau ist derjenige mit der meisten Detailverliebtheit im Innenraum. TV-Legende Jay Leno, ausgewiesener Autonerd und Besitzer eines 1966er Imperial, war bei der Video-Testfahrt mit dem "Hero Car" hellauf begeistert. Weitere Gimmicks sind der auf Knopfdruck drehbare Kennzeichenhalter am Heck, grün getönte Frontscheinwerfer, 20-Zoll-Felgen mit Rennreifen und eine amtliche Tieferlegung. Die Sitze und der Dachhimmel sind noch komplett erhalten, merkt Dennis McCarthy, der Konstrukteur des Film-Vehikels, an. Und wenn man dem anonymen Besitzer glauben darf, kann das "Black Beauty" genannte Auto sogar mit einem drei Millionen Euro teuren und über 1000 PS starken Bugatti Veyron mithalten. Nicht beim Beschleunigen, klar, aber bei der Beliebtheit unter Passanten. Bei dem gewöhnungsbedürftigen Design des Italieners ist das aber eigentlich kein Wunder.
Sehen sie im Video, wie begeistert Jay Leno von der Superhelden-Kiste ist:
Die "Black Beauty" bei der Filmpremiere: Wilde Hornisse

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