Gumpert insolvent

— 30.08.2012

Sportwagen-Manufaktur vor dem Aus?

Der Sportwagenhersteller Gumpert aus Thüringen hat Insolvenz beantragt, nachdem geplante Verkäufe in China gescheitert waren. Der beauftragte Insolvenzverwalter sieht aber gute Chancen zur Sanierung.



Schwierige Zeiten für deutsche Nischenhersteller: Sportwagenbauer Gumpert hat Insolvenz angemeldet, nachdem geplante Verkäufe auf dem Hauptabsatzmarkt China gescheitert waren. Bereits im Juli 2012 ging  auch die Sportwagen-Schmiede Artega den Weg in die Insolvenz. Vom Amtsgericht Gera wurde Rechtsanwalt Görge Scheid als vorläufiger Insolvenzverwalter für Gumpert eingesetzt. Nach einer ersten Betriebsbesichtigung und Gesprächen mit der dreißigköpfigen Belegschaft sieht dieser die Sanierungschancen laut Gumpert als "äußerst günstig". "Der von Gumpert entwickelte Supersportwagen "apollo" ist inzwischen technisch ausgereift und in seinen sportlichen Leistungen anderen Fahrzeugen überlegen. Es gilt nun, den in den letzten Jahren vernachlässigten europäischen Absatzmarkt zu reaktivieren", so Scheid. Erste Gespräche mit potenziellen Investoren sollen bereits in dieser Woche laufen.

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