Hiriko: Faltbarer Kleinwagen — 25.01.2012
Kleiner Falter
Der elektrische Kleinstwagen Hiriko soll sich als Mittel gegen die Parkplatznot in Großstädten etablieren: Der Zweisitzer lässt sich auf 1,50 Meter Länge zusammenfalten.
Eine mögliche Lösung der Parkplatznot vieler Großstädte feierte jetzt in Brüssel Weltpremiere: der spanische Kleinstwagen Hiriko. Durch eine verschiebbare Fahrgastzelle lässt sich aus dem Stadtauto ein Stadtautochen machen. Die Konstruktion erlaubt es, den Zweisitzer auf 1,50 Meter zu "falten" – um den benötigten Parkraum zu minimieren. Die Passagiere können zum Ein- und Aussteigen bequem die klappbare Frontscheibe nutzen, genau wie bei der legendären Isetta. Für den Antrieb sorgen vier E-Motoren, die den Hiriko auf maximal 90 Stundenkilometer beschleunigen.
Kuschelig und praktisch: Die Passagiere können zum Ein- und Aussteigen bequem die klappbare Frontscheibe nutzen.
An den Stadtautos von morgen arbeiten normalerweise die großen Autokonzerne – nicht so beim Hiriko. Er ist die Konstruktion eines spanischen Konsortiums, auch das renommierte amerikanische "Massachusetts Institute of Technology" (MIT) war an der Entwicklung beteiligt. Das MIT lieferte unter anderem mit einem 2007 entwickelten City-Car-Konzept den ersten Entwurf zum heutigen Hiriko. Die EU unterstützt den Bau des Faltautos mit Geldern zur Förderung benachteiligter Regionen, in diesem Fall des spanischen Baskenlandes.
Entsprechend groß war das Interesses bei der Weltpremiere in Brüssel. Selbst EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ließ sich eine erste Sitzprobe nicht nehmen. "Dies ist ein erfolgreiches Beispiel dafür, wie den gesellschaftlichen Herausforderungen wie Stadtmobilität und Luftverschmutzung zu begegnen ist", zeigte sich Barroso begeistert. Ziel ist, den Hiriko Ende 2013 auf den Markt zu bringen. Der Preis für private Käufer wird nach Herstellerangaben bei etwa 12.500 Euro liegen. Vor allem soll das baskische Faltauto aber im Carsharing zum Einsatz kommen.
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Bereits 1929 hatte der deutsche Erfinder und Ingenieur Engelbert Zaschka in Berlin ein Faltauto vorgestellt, dass die damaligen sozialen Standards sprengen sollte. Zaschka war seiner Zeit weit voraus - es brauchte 83 Jahre, bis dieses Prinzip wieder ernsthaft in Mode kommt.
Ein derartiges Auto ist für den urbanen Einsatz m. E. ausserordentlich interessant, vorausgesetzt, dass die Fertigungsqualität stimmt. Bezüglich des Preises kann man geteilter Meinung sein. Zieht man jedoch Vergleiche zu anderen "City Car" - Studien und den, für diese Geräte angedachten, Preise, erscheint einem der Betrag von € 12.000.-- durchaus akzeptabel. Leider ist AB in der Bildergalerie ein Fehler unterlaufen. Es handelt sich bei Bild Nr. 7 nicht um eine BMW - Isetta (nur 2-sitzer mit Fronteinstieg), sondern um den BMW 600 (4-sitzer mit Seitentür rechts).
Ich bitte euch um Entschuldigung weil ich wutend geschrieben habe, und deswegen habe ich alle die Vorsätze von der Rechtsschreibung niedergetreten. Die Augen müssen weh tun, wenn man so was liest... :-)
Das ist KEIN spanisches Auto, sondern nur rein ein Baskisches. Die Spanier haben kein einziger Euro fürs Projekt gegeben, und die einzige Regierung die das Projekt unterstützt hat, ist NUR die Baskische, als die nationalisten vom PNV (Ministerpräsident Ibarretxe) noch in der Regierung waren. Als das Auto gestern vorgestellt wurde, war weder der Ministerpräsident, noch ein Minister dabei. Und grösses Teil vom Autoteile beiim Hiriko Fahrzeug stammen aus mittelständischen Deutsche Firmen. Ich wohne in Bilbao, Baskenland, und bin hand zu hand mit einer dt. Firma an eine Entwicklung beteiligt.