Mit einem Plus von 24,8 Prozent kata­pultiert sich die spanische VW-Marke Seat auf Platz zehn der deutschen Neuzulas­sungsstatistik. 61.885 Autos konnte Seat hierzulande verkaufen und trotzt damit dem Trend. Auch europaweit legen die Ver­käufe wieder zu, die Talsohle scheint durch­schritten. Ob allerdings allein steigende Stückzahlen die defizitäre VW-Tochter ret­ten können, bleibt abzuwarten. Denn die kräftigen Zuwächse werden zumindest in Deutschland mit hohen Rabatten erkauft. So ist der aktuelle Leon auf Golf-VII-Basis bereits für gut 11.000 Eu­ro zu haben, fast 4000 Eu­ro unter Listenpreis.Insgesamt lagen die Zu­lassungszahlen im Sep­tember knapp unter dem Vorjahreswert (minus 1,2 Prozent), was das Gesamtminus von Januar bis September auf sechs Prozent reduziert. Bemerkenswert ist das Monats­ergebnis von Opel: Als einziger deutscher Hersteller konnten die Rüsselsheimer zwei­stellig zulegen (plus 13,2 Prozent), dank Adam und Mokka.SUV sind weiter auf dem Vormarsch, vor allem angetrieben durch zahlreiche neue Modelle auf Kleinwagenbasis (Opel Mokka, Peugeot 2008). Im September waren 17 Pro­zent aller Neuwagen SUV. Damit wurden mehr SUV als Kleinwagen zugelassen, nur Kompaktwagen sind mit einem Anteil von 25,7 Prozent erfolgreicher.