Honda CR-V 1.6 i-DTEC: Fahrbericht

— 11.07.2013

So fährt der CR-V mit Basis-Diesel

Der Honda CR-V begeistert in der neuesten Generation mit viel Platz. Und mit dem neuen Basis-Diesel wird er auch noch richtig sparsam. Erster Fahrbericht!



Ein großes Auto mit einem kleinen Motor – so führt Honda jetzt im boomenden Segment der kompakten Geländewagen die Konkurrenz vor. Denn was das Platzangebot und vor allem den Kofferraum angeht, gehört der CR-V seit dem Generationswechsel vor einem Jahr zu den größten in seiner Klasse. Und wenn Mitte Oktober die neue Basisversion mit einem 1,6-Liter-Diesel in den Handel kommt, wird er auch zu einem der sparsamsten Modelle in dieser Liga und sticht mit einem Normverbrauch von 4,5 Litern Diesel an der Tankstelle selbst den Bestseller VW Tiguan aus. Erfreulicher Nebeneffekt: Weil die Japaner gleich auch noch auf den Allradantrieb verzichten wird der CR-V rund 3000 Euro günstiger und steht künftig mit etwa 25.900 Euro in der Liste.

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Nur 120 PS im großen CR-V? Die Rechnung geht dank sattem 300 Newtonmetern Drehmoment locker auf.

Dafür gibt es zwar nur 120 statt 150 PS (2,2-Liter-Diesel). Doch auf der Straße merkt man den Unterschied kaum. Weil der neue Vierzylinder aus der sogenannten "Earth-Dream-Familie" stolze 300 Newtonmeter entwickelt und die Ingenieure das Getriebe etwas kürzer übersetzt haben, kommt auch der kleine Motor gut mit dem großen Auto zurecht. Er knurrt vielleicht ein bisschen lauter und verlangt bisweilen nach einem schwereren Gasfuß – aber dann schreitet er beim Ampelstart kräftig aus, nimmt dem Überholen auf der Landstraße den Schrecken und schwimmt auf der Autobahn locker mit. Ja, er braucht auf Tempo 100 stolze 11,2 Sekunden und bei 182 km/h ist schon wieder Schluss. Doch sein großer Bruder ist mit maximal 190 km/h auch nicht viel schneller – nur dass der sich im Normzyklus halt einen guten Liter mehr gönnt.

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Der neue Honda CR-V ist deutlich gewachsen. Das lässt Platz für einen kleinen Bruder im Modellprogramm.

Der Motor ist also auf der Höhe der Zeit, das Getriebe ist in Ordnung, der Verzicht auf den Allrad fällt diesseits der Baumgrenze leicht, und das Fahrwerk haben die Japaner geschickt auf die über 100 Kilo weniger Antriebsstrang abgestimmt. Hinzu kommt eine sehr ordentliche Sicherheitsausstattung samt Auffahrschutz und automatischer Notbremse. Doch was bleibt, ist die Kritik am billigen Interieur des CR-V: Da streift der Blick über eine triste Kunststofflandschaft und bleibt am Ende an Displays hängen, die an den ersten Gameboy erinnern und meilenweit von jedem modernen Smartphone entfernt sind. Wenn überhaupt wird da wohl erst zur ersten Modellpflege nachgebessert – und die dürfte wohl noch zwei, drei Jahre auf sich warten lassen. Dafür allerdings macht Honda konsequent auf seinem Schrumpfkurs weiter. Nachdem die Japaner jetzt schon die Motoren eingedampft haben, geht es als nächstes dem gesamten Geländewagen an den Kragen. Spätestens im nächsten Jahr bekommt der CR-V deshalb einen kleinen Bruder.

Bilder: Honda CR-V mit Basis-Diesel

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Autor: Thomas Geiger

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