Honda: Weiterer Airbag-Rückruf
Defekte Beifahrer-Airbags

Rund 35.000 Honda müssen in Deutschland zur Überprüfung ihrer Beifahrer-Airbags in die Werkstatt. Das Problem beruht auf einem Produktionsfehler des Zulieferers.
Bild: Toni Bader
- Jonathan Blum
Wegen Problemen mit dem Beifahrerairbag wurden seit April 2013 viele japanische Autos zur Überprüfung in die Werkstätten gerufen. Honda ruft nun in einer zweiten Welle über zwei Millionen Fahrzeuge weltweit zurück. In Deutschland müssen bei 34.389 Autos die Beifahrer-Airbags ausgetauscht werden. Betroffen sind nur Modelle der angegebenen Baujahre: Honda Accord (Baujahr 2003), Civic (2001-2003), CR-V (2002-2003), Jazz (2002-2003) und Stream (2001-2003). In wenigen Fällen sind in der Vergangenheit Airbags ohne erkenntlichen Grund explodiert. In einem Toyota kam es dabei zu einem Brand. Honda wird die Fahrzeughalter ermitteln lassen und postalisch benachrichtigen.
Probleme bei Groß-Zulieferer Takata
Das Problem beruht auf einem Produktionsfehler in den Airbags des Zulieferers Takata, der die gesamte japanische Autoindustrie mit Teilen versorgt. Auch Modelle von anderen Herstellern sind betroffen: Rund 20.000 deutsche Mazda6 müssen in die Werkstatt.
Service-Links