Hyundai i10 (2013): Fahrbericht

— 07.08.2013

So fährt der neue Hyundai i10

Der Hyundai i10 wird erwachsen und reift dabei zu einem modernen Mini. Auf der IAA feiert er Premiere, im November 2013 steht er beim Händler. Wir verraten, wie er sich fährt.



Schluss mit niedlich: Der Hyundai i10 will ab November 2013 ernst genommen werden. Dazu legt er in der Breite um 6,5 Zentimeter, in der Länge um 8 Zentimeter auf 3,67 Meter zu. Im Innenraum gibt es vor allem mehr Platz. Vorn können endlich zwei Erwachsene ohne Schulterschluss nebeneinander sitzen. Auf recht bequemen Sitzen übrigens, die allenfalls durch die etwas dünne Polsterung nerven. Viel erstaunlicher aber ist der Knieraum im Fond. Hier können selbst Gäste bis 1,85 Meter lässig lümmeln.

Alle News und Tests zum Hyundai i10

Gereift: Der Auftritt des i10 erinnert jetzt an einen modernen Kleinstwagen und nicht an einen mickrigen Blechkasten.

Ein wichtiger Punkt im Lastenheft der Entwickler war eine höherwertige Qualitätsanmutung. Das Ziel wurde weitgehend erreicht. Die Kunststoffe sind matt lackiert, bleiben aber hart und ungepolstert. Zum Ausgleich bringen ein paar Chromapplikationen an Instrumenten und Türgriffen etwas Glanz in die Hütte, in der Topversion ist das Lenkrad mit griffigem Leder bespannt. Erstaunlich: Selbst mit dem Basisdreizylinder mit einem Liter Hubraum und 68 PS wird der neue i10 nicht zum Rumpelstilzchen. Bis 4000 Touren flüstert er sogar, nervt nicht mit Vibrationen. Erst darüber erhebt er heiser-kratzig die Stimme. So sanft sich die kleine Maschine gibt, so wenig Kraft spendiert sie leider auch. Manchmal glaubt der Fahrer, der i10 werde trotz Vollgas langsamer. Keine Frage, der kleine Dreizylinder braucht Drehzahlen.

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Der Fahrer muss den Dreizylinder also durch fleißiges Schalten bei Laune halten. Kein Problem, der Schalthebel ist fast wie in einem Van etwas höher angebracht und flutscht locker durch die Gänge. Wem das zu wenig Temperament ist, der kann auch zum bekannten 1,2-Liter-Vierzylinder mit 86 PS greifen. Eine neue Fahrwerkabstimmung und der einige Millimeter längere Radstand helfen dem i10, auf schlechten Wegen Ruhe zu bewahren. Die Preise werden wohl erst zur IAA gelüftet. Mehr Informationen zum Hyundai i10 gibt es in der neuen AUTO BILD 32/2013 ab Freitag (9. August) im Handel. Dazu im neuen Heft: Der neue VW Pasat Variant und drei weitere neue VW. Und: Top 20 im Test wie gut sind Deutaschlands Bestseller?
Andreas Borchmann

Andreas Borchmann

Fazit

Kleiner Wagen mit großen Ambitionen. Der i10 soll Up, Adam und Co. herausfordern. Dafür wirft er gute Ausstattung und routinierte Verarbeitung in die Waagschale. Billig wird der i10 aber nicht.



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