Hyundai i30 1.6 (2012): Fahrbericht
Schnelle Ablösung

Mehr Komfort, weniger Verbrauch und ein schickes Erscheinungsbild: Das verspricht Hyundai bei der Vorstellung der zweiten Generation des i30. Erster Fahrbericht.
- Boris Pieritz
Irgendwie ist das kurios: Hyundai bringt 2007 sein neues Kompaktmodell i30 auf den Markt. Der macht sich schnell einen Namen als zuverlässiges und günstiges Auto im C-Segment. Die Verkäufe der ersten Generation sind mit 400.000 Exemplaren in Europa alles andere als schlecht und bedeuten Platz sechs bei den Zulassungen innerhalb der Golf-Klasse. Auch allgemein steckt der koreanische Autobauer in den vergangenen Jahren viel Lob für seine Arbeit von Fachpresse und Kundschaft ein. Und was sind die internen Konsequenzen dieser rosigen Zeiten? Anstatt sich im Erfolg zu suhlen, präsentiert Hyundai nach nur viereinhalb Jahren die zweite Generation des i30.
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Koreanisches Bruder-Duell
Erster Diesel-Vergleich: i30 gegen den VW Golf

Gelochtes Leder, weiche Kunststoffe, übersichtliche Bedienelemente: Der Innenraum ist deutlich hochwertiger als beim Vorgänger.
Bild: Werk
Technische Daten Vierzylinder in Reihe • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 1591 ccm • Leistung 99 kW (135 PS) • maximales Drehmoment 164 Nm bei 4850 U/min • Sechsgang-Schaltgetriebe • L/B/H 4300/1780/1470 mm • 0-100 km/h 9,9s • Spitze 195 km/h • EU-Mix 5,7l/6,0l 100km (Trend/Style) • CO2 134/139 g/km (Trend/Style) • Preis 19.370/21.950 Euro (Trend/Style)
Fazit
Der Hyundai i30 wird, wie sein Vorgänger, viele Freunde finden. Er ist ein unauffällig auffälliges oder auch auffällig unauffälliges Auto. Will sagen: Er hat alles, was man in diesem Segment erwartet – solide Verarbeitung statt unnötigem Schnickschnack. Der Abstand zur Konkurrenz von Opel, VW und Ford ist deutlich geschrumpft. Wie eng es wird, werden die ersten Vergleichstests zeigen.
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