Kia Trackster Concept: Vorstellung

Kia Trackster Concept: Vorstellung

— 09.02.2012

Kia legt den Soul flach

Kia zeigt auf der Chicago Auto Show 2012 eine Crossover-Studie auf Basis des Soul. Der Trackster fällt noch deutlich spektakulärer aus als das ebenfalls auffällige Serienmodell.

Auf der Chicago Auto Show 2012 (10. bis 19. Februar) zeigt Kia die Studie Trackster Concept, die das Design des Serienautos auf die Spitze treibt. Ist der Kia Soul schon eine auffällige Erscheinung, beweist das Concept Car, dass noch mehr geht: Der Trackster ist flacher als der Soul und hat nur zwei Türen. Die fallen länger aus als beim Serienmodell – genau wie der Radstand, der um 2,5 Zentimeter gestreckt wurde. Die Fensterlinie gerät noch mal schmaler – dafür haben die Koreaner richtig fette Reifen aufgezogen: Auf 19-Zöllern sitzen Reifen der Dimension 245/40 vorn und 285/35 hinten. Damit die überhaupt in die Radkästen passen, wurden die Radhäuser extrem ausgestellt. Und auch die Bremsanlage fällt mit Sechskolbenzangen vorn und Vierkolbenzangen hinten deftig aus. Dafür gibt es Entlüftungsöffnungen an jedem Kotflügel. Insgesamt wächst der Trackster im Vergleich zum Soul um rund zwölf Zentimeter in der Breite.

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Wegen der extrem fetten Schlappen ist der Trackster rund zwölf Zentimeter breiter als die Basis Kia Soul.

Kia hat den Kühlergrill in einen reißenden Schlund verwandelt, der von LED-Scheinwerfern flankiert wird. Vorn wie hinten sind in die Karosserie integrierte Spoiler verbaut. Im hinteren Stoßfänger sitzen armdicke Auspuffrohre in einem Gittereinsatz. Dach, Seitenspiegel und Schweller sind von der schneeweißen Karosserie rot abgesetzt. Die sonst geraden Heckleuchten fallen hier C-förmig aus. Zu so einem Auftritt gehört der passende Motor: Im Trackster arbeitet ein Zweiliter-Benziner mit vier Töpfen und Benzindirekteinspritzung, der dank Turbobeatmung satte 250 Pferde an alle vier Räder schickt. Geschaltet wird mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe mit extrem kurzen Wegen, natürlich steht der Trackster auf einem Sportfahrwerk. Innen wird ebenfalls der Sportgedanke gepflegt: Es gibt Sportsitze, ein kleineres Sportlenkrad, Zusatzinstrumente und einen gewagten Farbmix in Orange und Grau. Eine Rückbank ist nicht verbaut, dort ist Platz für Werkzeug, ein Ersatzrad und den Feuerlöscher. Der Entwurf für den Kia Trackster stammt aus dem kalifornischen Designstudio von Kia Motors. Chance auf eine Serienfertigung hat er nicht.

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