Kindersitze, Teil 2

— 09.03.2009

Welcher Sitz für welches Alter?

Kindersitze, Teil 2
Wann benötige ich welchen Kindersitz? Diese Frage stellen sich viele Eltern. In der Praxis wird zwischen drei Gruppen unterschieden. autobild.de sagt Ihnen, auf was Sie achten müssen.
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Von Birgit Meier Für "Neu-Eltern" ist die Einteilung der Kindersitze in Gewichtsklassen anfangs oft verwirrend. Dabei gibt es grundsätzlich nur drei Abstufungen:
Gruppe 0/0+:
Sitze für Säuglinge von der Geburt bis 13 Kilo Gewicht (ca. 15 Monate). Die so genannten Babyschalen werden immer entgegen der Fahrtrichtung ("Reboard2) befestigt. Sie werden entweder mit einem Dreipunktgurt gesichert oder auf einem Isofix-Sockel arretiert.
Gruppe 1: Sitze für Kinder von neun bis 18 Kilo (ca. neun Monate bis vier Jahre). Hier sind mehrere Systeme auf dem Markt. Am beliebtesten sind Sitze mit Hosenträgergurtsystem (Fünfpunktgurte). Es gibt aber auch Sitze, in denen die Kinder mit einem Fangkörper (Aufpralltisch) gesichert werden. Bei manchen Modellen werden Kind und Sitz mit den Fahrzeugdreipunktgurten angeschnallt. Die meisten Sitze in dieser Gruppe werden in Fahrtrichtung montiert. Einige können auch gegen die Fahrtrichtung montiert werden.
Gruppe 2/3: Sitze für Kinder von 15 bis 36 Kilo (ca. drei bis zwölf Jahre). Kind und Sitz werden mit den Dreipunktgurten des Fahrzeugs in Fahrtrichtung gesichert. Auch wenn die Sitze der Gruppe 2/3 laut ECE-Plakette nur bis 36 Kilogramm Körpergewicht zugelassen sind, können diese Sitze auch für schwerere Kinder genutzt werden. Die Begrenzung auf 36 kg kommt dadurch zustande, dass die größte Kindertestpuppe (Dummy) 36 Kilogramm wiegt. Da diese Sitze aber in erster Linie den Gurtverlauf optimieren sollen, ist es wichtig, dass auch schwerere Kinder bis zwölf Jahre oder 150 cm Körpergröße mit diesen Rückhaltesystemen gesichert werden.

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