Lamborghini Aventador: Fahrbericht
Der Lambo arrabbiata

2011 wird der Lamborghini Murciélago vom Aventador abgelöst. Was kann der Nachfolger besser? AUTO BILD absolvierte den ersten Prototyp-Ritt auf der Teststrecke in Nardo.
- Georg Kacher
Dumm-dumm-dumm – das könnte mein Herz sein, das bis zum Hals schlägt. Oder das Stakkato der Trennfugen, das in der 12,6 Kilometer langen Steilkurve den Takt vorgibt. Wir fahren seit eineinhalb Runden Vollgas im neuen Überflieger aus Sant’Agata Bolognese, 700 PS und 690 Newtonmeter machen den 21-Zöllern Beine. Boxenstopp mit blubbernden Kühlern und einem mächtigen 6,5-Liter-V12-Schmelztiegel zwischen Heckscheibenluke und Heckspoilermonument. Zeit für den ersten Eindruck: Der Keil geht gemein gut, klingt kultig und cool, spielt in puncto Lenkung und Getriebe in einer ganz anderen Liga als der Murciélago. Doch die Vorderachse neigt zum Zittern und Stuckern, das Heck giert beim Lastwechsel weg vom Scheitelpunkt, das Cockpit ist eine grelle Wunderwelt für PS3-Junkies.
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Technische Daten Lamborghini Aventador: V12-Mittelmotor • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 6500 cm3 • Leistung 515 kW (700 PS) bei 6800/min • max. Drehmoment 690 Nm bei 5500/min • permanenter Allradantrieb • automatisiertes Siebengang-Schaltgetriebe • 0–100 km/h in 3,0 s • Spitze 349 km/h • EU-Mix 17,2 l Super/100 km • CO2 408 g/km • Preis: noch nicht bekannt.
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