Lexus Hoverboard im Video
Das Skateboard schwebt!

Abgespaced: Lexus hat ein fliegendes Skateboard entwickelt. Das räderlose Brett nutzt Magnet-Schwebekraft zur Fortbewegung. Das erste Video des Hoverboards im Test!
Bild: Werk
- Maike Schade
- Sarah Hamidy

Schwebend im Skatepark: In Barcelona durften erste Tester das Hoverboard ausprobieren.
Bild: Werk
Ein Redakteur des Blogs Jalopnik durfte das Hoverboard ebenfalls testen. Wie es sich anfühlt, auf dem Hoverboard zu schweben? "Es ist unglaublich schwer, aber auch unglaublich cool", so Robb Holland. Aufgrund seines Körpergewichts berührte das Schwebe-Skateboard mehrere Male dem Untergrund. Nachdem er mehr Balance auf dem Gerät erreicht hatte, schwebte auch er gut zehn Meter weit, ohne am Boden aufzusetzen. Wann das Hoverboard zum Verkauf angeboten wird und welchen Preis Lexus dafür verlangen wird, ist noch nicht bekannt.Das Hoverboard nutzt die Magnet-Schwebekraft von Supraleitern. In einem Deutschlandfunk-Interview erklärte Ludwig Schultz, wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW): "Die Magnetschiene liefert uns ein magnetisches Feld, eine Konfiguration des Magnetfeldes, die unverändert ist um den ganzen Kurs herum. Das heißt, wenn wir den Supraleiter über dieser Magnetschiene kalt machen, dann ist diese Magnetfeldkonfiguration in dem Supraleiter fest verankert." Der Supraleiter klammert sich also sozusagen an den Magnetfeldlinien fest. Damit das Hoverboard schweben kann, muss es sich demnach auf dem Bereich über einer Magnetschiene befinden. So muss der Untergrund des Skateparks aufwendig modifiziert worden sein. Das Board kann also nicht auf jeder beliebigen Oberfläche schweben.

Des Design des Hoverboards soll an den markentypischen Lexus-Grill erinnern.
Bild: Werk
Das Hoverboard nutzt Supraleiter

Flüssiger, minus 196 Grad kalter Stickstoff dampft aus dem Board hervor.
Bild: Werk
Service-Links