Local Motors LM3D Swim: Auto aus dem 3D-Drucker

Local Motors LM3D Swim (SEMA 2015): Auto aus dem 3D-Drucker

— 11.11.2015

Erstes Serienauto aus dem 3D-Drucker?

Local Motors hat auf der SEMA in Las Vegas das erste (mehr oder weniger) serienreife Auto aus dem 3D-Drucker vorgestellt. 2016 kann der LM3D Swim bestellt werden.

Drei Viertel des LM3D kommen aus dem Drucker. Später sollen es 90 Prozent sein. 

Ein Auto aus dem Drucker? Klingt nach Science Fiction. Und könnte doch schon bald Realität sein: Local Motors hat auf der SEMA 2015 in Las Vegas den LM3D Swim vorgestellt, eine Art Strandbuggy aus dem 3D-Drucker. Bereits 2016 wollen die US-Amerikaner erste Bestellungen für das Plastikauto annehmen, und 2017 soll es dann auf die Straße gehen. Falls bis dahin alle nötigen Tests und Zertifikate für die Straßenzulassung vorliegen. Die Autodrucker sind aber sehr zuversichtlich, dass das klappt – erste Tests würden versprechen, dass sämtliche Crashtests inklusive aller nötigen Zertifikate für die Zulassung bis Ende 2016 vorlägen. Der anvisierte Preis ist nicht ohne: Umgerechnet um die 50.000 Euro soll so ein Gefährt kosten, je nach Ausführung ein bisschen mehr oder weniger.

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Druckfrisch in Detroit: Local Motors Strati Concept

2016 will Local Motors noch weitere Karosserievarianten der LM3D-Reihe vorstellen.

Denn der "Swim" ist nach Auskunft von Local Motors nur das erste Modell der LM3D-Reihe, 2016 sollen noch andere Karosserievarianten auf derselben Plattform folgen. Die Hersteller versprechen maximale Individualisierungsmöglichkeiten – schließlich muss der Entwurf nur am Rechner stehen, damit das Auto dann wunschgemäß gedruckt wird. Die Entwicklung von der Zeichnung bis zum quasi serienreifen Prototypen soll beim LM3D Swim gerademal gute zwei Monate gedauert haben. Im Januar 2015 hatten die Druckexperten auf der Detroit Motor Show noch das Konzeptfahrzeug Strati vorgestellt, das quietschend und schnaufend seine Runden drehten. Der LM3D sei aber ein völlig anderes Auto, habe mit dem Strati nichts gemein, versichert Local Motors. Allein schon sei die Drucktechnik eine ganz andere.
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Bis zu 90 Prozent des Autos sollen gedruckt werden

Informationen zu Motorisierung und Leistungsdaten gibt es noch nicht; man verhandele wegen des Antriebs noch mit mehrere anderen Autobauern. Bekannt ist aber, dass das Auto zu drei Vierteln aus dem Drucker kommt. Auch die Karosserie besteht aus dem Mix aus ABS-Kunststoff (80 Prozent) und Carbon (20 Prozent). Räder, Reifen, Motor oder auch Lenkung sind dagegen konventionell hergestellt. Da geht aber noch mehr, sagt Local Motors: Die späteren Serienautos sollen zu 90 Prozent gedruckt werden. Außerdem sollen die LM3D maximal vernetzt sein – zusammen mit dem Softwareunternehmen IBM arbeite man an ganz neuen Ansätzen.

Autor: Maike Schade

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