Daimler-Mitfahrzentrale car2gether

Daimler-Mitfahrzentrale car2gether Daimler-Mitfahrzentrale car2gether

Mitfahr-Community car2gether

— 08.09.2010

Mein rechter, rechter Platz ist frei

Daimler zündet die zweite Stufe seines neuartigen Mobilitätskonzepts in Ulm: Nach dem Mietwagenangebot car2go kommt nun die webbasierte Mitfahr-Community car2gether. Fahrer und Mitfahrer finden sich via Smartphone oder PC.

Bereits seit über einem Jahr kommen die Ulmer in den Genuss des Mobilitätskonzepts car2go der Daimler AG. Für 19 Cent pro Minute oder maximal 9,90 Euro pro Stunde können sich im Raum Ulm und Neu-Ulm Menschen mit Mobilitätsbedürfnis einen Smart fortwo mieten – ohne sich um Kaution, Fix- oder Tankkosten scheren zu müssen. Mit car2go soll künftig das Verkehrsvolumen der Metropolen effizienter, schneller und mit weniger Fahrzeugen bewältigt werden. Nun zündet Daimler die nächste Stufe des Konzepts. Auf car2go baut car2gether auf – zunächst ebenfalls als Pilotprojekt in Ulm. Ab dem 18. September vermittelt die webbasierte Mitfahr-Community car2gether Mitfahrgelegenheiten, bringt Smart-Mieter und Möchtegern-Mitfahrer zusammen ins Auto.

Überblick: News und Tests zu Smart

Fahrer und Mitfahrer finden via PC oder Smartphone zueinander.

Und so funktioniert's: Nach der Registrierung bei car2gether kann der Nutzer per PC oder Smartphone seine gewünschte Startzeit sowie sein Fahrtziel eingeben. Anschließend durchforstet car2gether seine Datenbank nach passenden Pendants und übermittelt die passenden Fahrer oder Mitfahrer an den Benutzer. Sobald eine gemeinsame Fahrt fest vereinbart wurde, bekommen die Teilnehmer alle Fahrtdetails übermittelt. Zusätzlich können sich die Benutzer per SMS oder Mail benachrichtigen lassen. Als Fahrpreis empfiehlt Daimler 9,5 Cent pro Minute. Anfangs soll noch bar gezahlt werden, später dann bargeldlos. Die Mitfahrangebote und –gesuche erscheinen ähnlich wie beim Microblogging-Dienst Twitter auch auf dem Webportal von car2gether. So können sich Nutzer über die Fahrt oder Mitfahrt informieren und sich gegebenenfalls direkt dafür entscheiden. Während der Erprobung sollen die Nutzung der Internetseite sowie die Smartphone-Anwendungen zunächst kostenlos sein. Wer alleine starten will, kann bei car2gether auch nach freien Smarts Ausschau halten.

Die mobile Notrufsäule: iPhone-Applikation PAKOO

Künftig soll der Dienst auch den direkten Kontakt zur Taxi-Zentrale herstellen und Hinweis auf Haltestellen und Abfahrtzeiten des öffentlichen Personennahverkehrs geben. Auch eine Fanseite auf Facebook sowie ein eigener Twitter-Account sind geplant. Daimler geht davon aus, dass Menschen in Ballungsräumen künftig immer öfter kein eigenes Fahrzeug besitzen werden. "Das Bedürfnis des Einzelnen nach flexibler, komfortabler und günstiger Mobilität bleibt dennoch bestehen. Mit car2gether bieten wir genau diese Vorteile und fördern gleichzeitig die effizientere Nutzung von Ressourcen.", sagt Projektleiter Michael Kuhn. Noch 2010 soll das Pilotprojekt auf eine weitere Stadt in Deutschland ausgeweitet werden. Welche das ist, verrät Daimler noch nicht.

Autor: Stephanie Kriebel

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