Mitsubishi i-MiEV im Crashtest

Mitsubishi i-MiEV im Crashtest Mitsubishi i-MiEV im Crashtest

Mitsubishi i-MiEV im Crashtest

— 17.01.2011

i-MiEV besteht Härtetest

In Sachen Sicherheit gibt es bei Elektroautos häufig Bedenken. Sind die elektronischen Systeme bei einem Unfall gefährlich? Der ADAC crashte nun den Mitsubishi i-MiEV und hat gute Nachrichten.

Der Mitsubishi i-MiEV ist das erste echte Elektroauto aus Großserienproduktion, das es in Deutschland zu kaufen gibt. Der ADAC hat das neue E-Auto nun einem Crashtest unterzogen. Das Ergebnis ist beruhigend, denn trotz Leichtbauweise, kurzem Vorbau und Hochspannungssystem bietet der Mitsubishi i-MiEV eine gute Insassensicherheit. Die Fahrgastzelle bleibt stabil und sowohl im Frontalcrash als auch beim Heckaufprall kann der Japaner überzeugen. Alle Sicherheitssysteme des Autos haben den Crash programmgemäß registriert und die Hochspannungselemente des Elektroautos automatisch abgeschaltet. Auch die Lithium-Ionen-Batterie blieb, samt ihrer 88 Zellen, unbeschädigt. Befürchtungen, dass Elektrofahrzeuge bei einem Unfall wegen ihrer mit hohen Spannungen arbeitenden Systeme besonders gefährlich sein könnten, haben sich somit nicht bestätigt.

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Auch den versetzten Heckaufprall meisterte der i-MiEV und zeigt, dass Elektroautos nicht unsicher sein müssen.

Der Test hat gezeigt, dass sich Elektroautos in Sachen Sicherheit nicht hinter vergleichbaren Pkw mit Verbrennungsmotor verstecken müssen. Der ADAC fuhr den Mitsubishi mit 64 km/h und 40 Prozent Überdeckung gegen die Wand. Die sehr kurze und steife Knautschzone des Japaners absorbiert die Aufprallenergie bei dem Crash gut. Die Armaturentafel wird beim Aufprall leicht in den Innenraum gedrückt und auch der Fußraum wird leicht deformiert. Der Überlebensraum für die Insassen bleibt aber erhalten. Fahrer- und Beifahrerairbag zünden ordnungsgemäß, genauso wie die Gurtstraffer. Verbesserungsbedarf besteht laut ADAC allerdings noch in den Aufprallbereichen der unteren Extremitäten. Beim zweiten Crash, dem versetzten Heckaufprall, knallte ein Barrierewagen mit 80 km/h (US-Norm) und einem Gewicht von 1400 Kilogramm gegen das stehende Fahrzeug. Auch bei diesem Crashtest sah der i-MiEV gut aus und bewies Stabilität. Für eine hohe Sicherheit bei Elektroautos muss vor allem die crashsichere Anordnung der Hochvoltsysteme bei E-Autos sichergestellt sein. Der i-MiEV gibt sich hier als Vorbild. Die Sicherheitsabschaltung des Stroms nach einem Unfall bietet nicht nur für die Insassen, sondern auch den Rettungskräften Schutz vor Verletzungen durch Stromschlag.

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