Neun Generationen Porsche 911 RS

Neun Generationen Porsche 911 RS

— 17.08.2016

Aktenzeichen RS

Kaum ein anderes Kürzel fasziniert so sehr wie das RS von Porsche. Jede 911-Baureihe wurde damit gekrönt. Wir erzählen die Geschichte.

Porsche-Fans knien nieder, die Augen ehemaliger Porsche-Ingenieure fangen an zu glänzen, selbst auf der Playstation wird er vom Nachwuchs gern für eine schnelle Runde angeklickt – die Rede ist vom Zwo-Siebener RS. Warum ist dieser Elfer eine derartige Ikone? Warum muss man heute bis 200.000 Euro für ein gut erhaltenes Modell hinlegen?

Schon in den 1970ern war der RS das Maß der Dinge

Supersportler der 70er: In 5,8 Sekunden geht der 911 2.7 RS auf Tempo 100, maximal 245 km/h sind drin.

Denn der RS ist gar nicht so viel stärker als der 911 S 2.4, auf dem er basiert (210 zu 190 PS). Und längst nicht so brutal, kompromisslos oder selten (1580 Stück) wie andere 911. Nur ein halbes Jahr nimmt die Entwicklung des RS in Anspruch. Der Motor wird aufgebohrt, die Form des prägenden Heckspoilers, des "Entenbürzels", ist nach ein paar Tagen im Windkanal gefunden. Ingenieure und Designer haben ihn in schlichter Modellbau-Handarbeit gemeinsam entworfen. Für jedes Einzelteil gilt die Vorgabe, dass das Gesamtpaket siegfähig sein muss. Denn dieser 2.7 RS dient als Homologationsmodell für den Motorsport (Gruppe 4). Das Ergebnis kann sich sehen und fahren lassen. Mit seinen 975 Kilo und 210 PS geht es in 5,8 Sekunden auf Tempo 100. 245 km/h Topspeed sind 1972 eine Ansage.

Ein Artikel aus AUTO BILD SPORTSCARS

Und das Fahrverhalten? Wir nehmen im Original aus dem Porsche-Museum Platz. Die Sportsitze geben sich erstaunlich knackig, das Cockpit ist typisch 911. Das dürre Volant befehligt eine im Vergleich zu heute eher unpräzise Lenkung, die Fünfgangschaltung arbeitet mit langen Wegen, rastet aber exakt. Und der Boxer? Der hängt gut am Gas, rasselt und sägt gern bis in die 7000er. Der Speed? Für heutige Verhältnisse immer noch erstaunlich zügig, in Kurven noch zügiger.
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Weitere acht RS-Modelle des Porsche 911 finden Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Online-Heftarchiv

Alle RS-Modelle von Porsche

Der vollständige Artikel ist ab sofort im unserem Online-Artikelarchiv erhältlich. Hier können Sie das Original-Heft-Layout als PDF-Dokument downloaden. Der Artikel handelt von folgenden Modellen: Porsche 911 GT3 RS (Typ 991), Porsche 911 GT3 RS 4.0 (Typ 997/II), Porsche 911 GT3 RS (Typ 997/II), Porsche 911 GT3 RS (Typ 997), Porsche 911 GT3 RS (Typ 996), Porsche 911 RS (Typ 993), Porsche 911 RS 3.8 (Typ 964), Porsche 991 RS (Typ 964) und Porsche 911 2.7 RS (Vergleich).

Veröffentlicht:

12.08.2016

Preis:

1,00 €

Autor:

Guido Naumann

Fazit

Man wird man oft gefragt: "Welchen würdest du nehmen?" Eigentlich jeden! Doch der 993 RS hat es mir am meisten angetan. Unglaublich, wie modern dieser Youngtimer ist, wieviel Motorsport da drin steckt. Dennoch, jeder dieser neun RS hat seinen Reiz, seine Daseinsberechtigung, seine Besonderheiten. Und alle wurden sie zum Schnellfahren gebaut. Porsche, bitte genau so weitermachen!

Stichworte:

Sportwagen

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