New York: Taxi der Zukunft

Konzept UniCab Konzept UniCab

New York: Taxi der Zukunft

— 08.06.2010

Das neue Taxi für New York

New York sucht das Taxi der Zukunft. Ein ganz heißer Kandidat ist das UniCab. Es ist ein Allround-Talent im Großstadtdschungel und scheint für jedes Tranport-Problem eine Lösung zu haben.

Die gelben Taxen sind untrennbar mit dem New Yorker Straßenbild verbunden. Doch auch an ihnen nagt der Zahn der Zeit. Mittlerweile sind die Yellow Cabs überholt, entsprechen nicht mehr den modernen Umwelt-, Sicherheits- und Komfortansprüchen. Mit einem Design-Wettbewerb hat sich New York auf die Suche nach einem würdigen Nachfolger gemacht. Der heißeste Kandidat im Rennen trägt den Namen UniCab und ist ein reines Elektro-Fahrzeug. Der erste Blick auf das mögliche Taxi der Zukunft vermag Traditionalisten und Nostalgiker vielleicht zu trösten: Das UniCab ist klassisch-gelb. Das war's dann aber auch schon mit den Reminiszenzen.

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Barrierefrei: Die Rampe hilft Rollstuhlfahrern, ist aber auch praktisch für Kinderwagen.

Die erste Qualifikation für den Großstadtdschungel sind seine platzsparenden Schiebetüren. Vier Fahrgäste finden in dem kastigen Gefährt Platz. Für Rollstuhlfahrer gibt eine Rampe. Die sich gegenüber liegenden Sitze sind klappbar, sodass der Rollstuhl auch neben dem Taxifahrer platziert werden kann. Auch Kinderwagen finden auf die Weise ein Plätzchen im UniCab. Für eine transparente Informationspolitik an Bord sollen Displays im Innenraum sorgen. Sie geben Infos über die Fahrstrecke, die Taxigebühr und Sehenswürdigkeiten. Auch den Zugang zum Internet sieht das Konzept vor.

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Fahrtziel und verfügbare Sitzplätze sind von außen sichtbar. Das spart Zeit und Geld.

Weiterer Clou: Das Fahrtziel und die verfügbare Sitzplätze sind von außen sichtbar. So können die Passagiere Geld und Zeit sparen. Außerdem werden überflüssige Fahrten auf diese Weise vermieden. Bestellt man das Taxi per Handy, wird über das Telefon der Standort der Person bestimmt, sodass sich stets das nächstgelegene Taxi auf den Weg macht. Ein weiteres Highlight vor allem für Touristen ist das transparente Dach. Das bisher unvermeidliche Halsverrenken beim Versuch, einen Blick auf die Wolkenkratzer zu erhaschen, ist im UniCab Geschichte. Integriert in das Glasdach sind Solarzellen, die ihre Energie an Elektromotoren in den Radnarben abgeben. Abgase kennt das UniCab nicht. Damit das Taxi jederzeit einsatzbereit ist, sollen die Taxistände als Ladestationen fungieren. Gegen diese Allzweckwaffe nehmen sich die alten Yellow Cabs vom Schlage eines Ford Crown Victoria wahrlich antiquiert und unterqualifiziert aus. Ob die New Yorker Taxi-Zukunft aber im Zeichen des UniCab steht, bleibt abzuwarten. Noch ist die Nachfolger-Suche nicht abgeschlossen.

Autor: Stephanie Kriebel

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