Peugeot iOn: Preis — 04.01.2012
iOn jetzt auch käuflich
Bisher gab es den Peugeot iOn nur als Leasingmodell. Jetzt darf das E-Auto auch gekauft werden – sogar zum günstigeren Kurs als Mitsubishi i-MiEV und Citroën C-Zero.
Peugeot nennt die Preisansage für den
iOn die "Demokratisierung des Elektroautos". Ziemlich hochtrabend, wenn man bedenkt, dass es eigentlich nur darum geht, ein Auto zu verkaufen. Den iOn gab es zwar schon vorher – bislang mussten die Kunden ihn allerdings direkt vom Hersteller leasen. Die Rate inklusive aller Wartungs- und Reparaturarbeiten betrug üppige 594 Euro im Monat. Jetzt steht der Stromer auch im freien Verkauf zum Preis von netto 24.700 Euro (29.393 Euro inklusive Mehrwersteuer). Dieser Tarif überrascht ein wenig, denn die Schwestermodelle Citroën
C-ZERO (ab 35.165 Euro) und
Mitsubishi i-MiEV (ab 34.990 Euro) sind deutlich teurer.
Mit einer Reichweite von 150 Kilometern deckt der 3,48 Meter lange i0n laut Peugeot rund 90 Prozent aller üblichen Fahrten ab.
Die technischen Daten ändern sich nicht: Das Zero-Emission-Vehicle leistet 67 PS bei 2500 bis 8000 Umdrehungen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h, das maximale Drehmoment 180 Newtonmeter. Mit einer Reichweite von 150 Kilometern deckt der 3,48 Meter lange i0n laut
Peugeot rund 90 Prozent aller üblichen Fahrten ab. Die Lithium-Ionen-Batterie kann innerhalb von neun Stunden an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Der Schnellladevorgang (bis 80 Prozent) an einer speziellen Starkstrom-Ladestation dauert 30 Minuten. Sechs Airbags und ESP sind ebenso Serie wie Leichtmetallfelgen, Klimaanlage, CD/MP3-Radio mit Bluetooth- und USB-Anschluss, elektrische Fensterheber, Einschaltautomatik des Abblendlichts und Zentralverriegelung. Die Garantie beträgt zwei Jahre, auf alle Teile des elektronischen Antriebsstrangs inklusive der Batterie hat Peugeot die Garantie auf fünf Jahre und von 30.000 auf 50.000 Kilometer verlängert.
Kommentare zum Artikel (7)
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Geh bitte, da leg' ich lieber noch ein paar Tausender drauf und kauf' mir dann gleich einen Chevy Volt.
Es ist richtig von der Bundesregierung, den Neukauf von Elektroautos nicht direkt zu fördern.
Besser ist die Förderung der Akkuforschung. Dann subventionieren wir nicht fernöstliche Kohlestromkutschen und könnten selbst Elektro exportieren dahin wo der Strommix stimmt.
Etwas flacher hätte er die Marke 9 kWh/100 km.
Aerodynamik und Leichtbau sind erst mal wichtig.
Grip im Tesla Roadster, ab der 4. Minute wird es interessant ; )
http://www.youtube.com/watch?v=IpkGrlYQ4nY
Wenn ich einen Parkplatz mit eigener Steckdose hätte, dann wäre mir son iMiev Derivat ca. 20.000€ wert. Muss auch nicht unbedingt wirtschaftlicher sein als sein Benzingegenstück. Ich mag einfach die Öllobby nicht.
Solange keine staatliche Förderung für Elektrofahrzeuge da ist wird auch keins gekauft - ganz einfach. Holland und Frankreich fördern, da ist von 5000 Euro die Rede, Deutschland fällt raus, das kann doch nicht sein.
Die Tendenz ist klar - aus dem 30k-Bereich kommen die kleinen E-Autos in den 20k-Bereich. Damit werden sie für viele Pendler und Stadtkuriere interessanter. Die Preise dürften weiter fallen. War heute leihweise mit einem iMiev unterwegs - fürs Alltägliche ein flottes und ordentliches Auto mit sehr niedrigen Unterhaltskosten. Perfekt für jeden, der nachts immer zu Hause "tanken" und jeden morgen vollgeladen losfahren kann.