Rosenbauer WAWE 10000

— 15.05.2012

Super-Wasserwerfer der Polizei

Der Wasserwerfer WAWE 10000 basiert auf einem Mercedes Actros und schluckt bis zu 10.000 Liter Wasser. Aus drei Rohren schießen pro Minute 3500 Liter.

Wasser marsch! Bei diesem Kommando legt der Rosenbauer WAWE 10000 los: Aus drei Rohren schießt er 3500 Liter Wasser pro Minute bis zu 65 Meter weit. Der WAWE 10000 ist zehn Meter lang, fast vier Meter hoch und hat – wie der Name schon sagt – ein Fassungsvermögen von 10.000 Litern. Unter der kantigen Haut steckt das Fahrgestell eines Mercedes Actros. Für unaufhaltsamen Vortrieb sorgt ein bärenstarkes Diesel-Aggregat (408 PS). 31 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht gibt Hersteller Rosenbauer für den WAWE 10000 an. Drei Werfer sind auf dem Dach des WAWE montiert. Zwei vorne, ein Strahlrohr am Heck. Sie werden per Joystick und Monitor aus dem Cockpit heraus bedient.

Der Rosenbauer WAWE 10000 fährt und pumpt gleichzeitig!

Flache Stellen gibt es auf dem Dach des WAWE 10000 nicht. So können keine Brandsätze liegen bleiben.

Flache Stellen gibt es auf dem Dach des WAWE 10000 nicht. So können keine Brandsätze liegen bleiben.

Im Cockpit des WAWE sieht es wie auf der Kommando-Brücke bei Star-Trek. Monitore, blinkende Lämpchen, und in der Mitte sitzt der Kommandant. Er beobachtet das Geschehen auf acht Kameras. Jeder Einsatz bei Demos oder am Rande von Fußballspielen wird aufgezeichnet, falls es Personen- oder Sachschäden gibt. Für die Wasserförderung ist die N35-Pumpe mit Deutz-Motor im Heck verantwortlich. Dank des separaten Pumpenmotors kann der WAWE bei jeder Geschwindigkeit gleichzeitig fahren und pumpen bzw. Wasser werfen. Eine Neuigkeit an Bord sind die Hohlstrahlrohre der Werfer: Sie sorgen dafür, dass es neben vollem Wasserdruck mehr Arbeitsmöglichkeiten gibt. 

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Die gesamte Außenhaut des WAWE 10000 besteht aus Aluminium. Die Scheiben des Cockpits sind aus Polycarbonat-Schutzglas. Beide Materialien sind laut Rosenbauer durchstichsicher und halten jeglichen Wurfgeschossen stand. Sogar eine aus dem dritten Stock geworfene Gehwegplatte konnte dem WAWE im Test nichts anhaben. Außen gibt es keine geraden Formen, damit keine Brandsätze auf dem Fahrzeug liegen bleiben können. Zusätzlich gibt es eine Sprinkler-Anlage. Die Kabine bietet Fahrer, Kommandant, Beobachter und zwei Polizisten Platz, die die Wasserwerfer bedienen. Klimaanlage, Standheizung, eine Überdruck- und eine Außenluftfilteranlage machen der Besatzung ihre Arbeit so angenehm wie möglich.

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Kommentare zum Artikel (64)

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@ Kyle Riemen
01.05.2012, 16:21Uhr

Genau..."unschuldige Passanten" bei einer gewaltsamen Demo! Und dann vor Allem noch HINTER der Polizeikette!
Un zu deiner Frage: Da haftet wohl letztlich der Verursacher, würde ich mal meinen. Wenn Du mit einer Schusswaffe auf einen Stein schießt und der Querschläger verletzt jemanden, haftet ja auch nicht der Stein, nur weil er so geformt ist.

Kyle Riemen
01.05.2012, 10:00Uhr

Und wer haftet dafür, wenn die Linie nach hinten abfällt und unschuldige Passanten erschlägt? (Bild 8)

ramiro
30.04.2012, 23:01Uhr

bonito camion policial para imponer el orden en las calles sino seria la anarquia y el caos que desean los antisistema ya que quieren una corea del norte

Klasse
30.04.2012, 19:16Uhr

der passende Beitrag zum 1. Mai, oder was?! Ich fand es ganz schön bedrohlich, als diese Dinger eben an mir vorbei durch Berlin rollten.

Aha
02.05.2011, 14:19Uhr

Junge pass auf, sonst platzen dir deine Eier, wenn du dich schon auf so ein Niveau begeben willst... Niedlich!

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