Saab-Insolvenz erneut verhindert — 28.10.2011
Chinesen übernehmen Saab
Saab ist wenige Stunden vor der Weichenstellung zur Insolvenz in chinesische Hände übergegangen. Youngman und Pang Da wollen mit Saab-Autos vor allem daheim punkten.
Weil aber das zugesagte Geld aus China nur tröpfelweise kam und in den Kassen im Stammwerk Trollhättan noch nicht mal Geld für Lohn- und Gehaltszahlungen war, beantragte der im September von einem Gericht eingesetzte Zwangsverwalter Guy Lofalk den Abbruch des Sanierungsverfahrens. In diesem Fall wäre eine Pleite wohl unausweichlich geworden. Lofalk zog am 28. Oktober 2011 diesen Antrag nach der Vereinbarung zwischen Muller und den chinesischen Unternehmen wieder zurück. Muller sagte im Rundfunksender SR zu der nächtlichen Einigung in allerletzter Minute vor der erwarteten Weichenstellung Richtung Pleite: "Das ist fantastisch, jetzt ist die Zukunft wirklich gesichert."
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Youngman und Pang Da wollten sich in Peking zunächst nicht zu ihren konkreten Plänen als Alleineigner äußern. Die Produktion im Stammwerk Trollhättan steht seit April 2011 wegen Geldmangels und hoher Schulden still. Saab hat derzeit auch keine Mittel, um die fälligen Restlöhne und -gehälter für Oktober zu überweisen. Auch in besseren Zeiten liefen in Trollhättan wenig mehr als 100.000 Autos pro Jahr vom Band. Das Unternehmen wurde Anfang 2010 vom US-Konzern General Motors nach knapp 20 überwiegend verlustreichen Jahren an den kleinen niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Cars mit Muller an der Spitze verkauft. Spyker benannte sich später in Swan um.Kommentar verfassen









































Kommentare zum Artikel (9)
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It' dead.....!!!
...No...No...Wait...Its still breathing.!!!
...It's ALIVE...!!
...No, Its only the badge...Its dead!!
...Is it dead for sure??!!
...Still Breathing..
...Stand By..We are loosin' the patient.....slowly but surely...
...RIP SAAB!!!
Na dann nennen sie die Auos- wie tom2345 schon schrieb - SEEB, RAAB oder so. Vielleicht demontieren sie ja auch das ganze Werk und bauen es in China wieder auf. Haben sie mit Rover (jezt Roewe) ja auch so gemacht.
Und warum die Namensrechte an Trollhättan, Aero oder Scania gebunden sein sollen ist mir immer noch nicht klar. Denke mal dass die Namensrechte bei Herrn Muller liegen und warum sollt er sie nicht mit der Firma verkaufen können.
@gemini:
Weil die Autos sonst nicht SAAB heissen dürfen. Das hängt zusammen mit (also die Namensrechte) SAAB-Aero und Scania. Das war ja früher mal alles Eins.
@blue,
warum soll das nicht gehen?
@ tom2345
Der Name SAAB ist zwingend an Trollhättan gebunden. Den Laden in Schweden zumachen und nur in China produzieren geht also definitiv nicht!