Saab: Kampf ums Überleben

— 25.11.2011

Saab-Fans kämpfen gegen GM

Keine Löhne, kein Geld aus China, dafür aber die Festnahme eines Ex-Investors. Die schlechten Nachrichten für Saab nehmen kein Ende. Die Fans des Kult-Autobauers kämpfen indes weiter – und zwar auf Facebook gegen GM.
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(dpa/cj) Beim notleidenden Autohersteller Saab häufen sich erneut lebensbedrohliche Hiobsbotschaften. Das schwedische Unternehmen musste seinen 3500 Beschäftigten bei der für Freitag (25. November 2011) versprochenen Auszahlung der November-Löhne erneut auf unbestimmte Zeit vertrösten: Das zugesagte Geld von zwei Investoren aus China sei nicht gekommen und vorerst auch nicht in Sicht. Gewerkschaften kündigten Konkursanträge an, falls Löhne und Gehälter nicht binnen einer Woche überwiesen seien.
Auf einen Blick: Alle News und Tests zu Saab

Die Bänder in Trollhättan stehen seit Monaten still, die Saab-Belegschaft muss weiter auf ihren Lohn warten.
Gleichzeitig meldete der britische Sender BBC, dass der bisher an der Saab-Finanzierung beteiligte russische Bankier Wladimir Antonow auf ein litauisches Begehren festgenommen worden sei. Die Londoner Polizei bestätigte auf Anfrage in diesem Zusammenhang die Festnahme eines 36 Jahre alten sowie eines 53-jährigen Mannes. Die litauischen Behörden werfen Antonow und einem Geschäftspartner vor, die wegen drohender Zahlungsunfähigkeit verstaatlichte Snoras Bank als Mehrheitseigner ausgeplündert zu haben. Ein Teil des angeblich abgezogenen Kapitals soll Antonow zur Übernahme von Saab für den niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Cars 2010 eingesetzt haben. Das inzwischen in Swedish Automobile umbenannte Unternehmen will Saab an die chinesische Unternehmen Youngman und Pang Da weiterverkaufen.
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Die schwedische Wirtschaftszeitung "Dagens Industri" nannte als Grund für die bisher ausgebliebenen Zahlungen aus China, dass die staatliche Aufsichtsbehörde NDCR in Peking dem Autohersteller Youngman und dem Großhändler Pang Da die Transaktion untersagt habe. Beide wollen Saab komplett übernehmen, konnten aber bisher die für eine neue Produktion im schwedischen Trollhättan nötige Lizenzfreigaben durch den US-Konzern General Motors (GM) nicht erreichen, der Saab Anfang 2010 verkauft hatte. Genau für diese Freigabe kämpfen inzwischen eingefleischte Anhänger mit einem "Sitzstreik" bei Facebook: "Let Saab go" – "Lasst Saab frei" –, heißt die Losung, die die Saab-Jünger auf der General-Motors-Seite im sozialen Netzwerk posten. Einige werden auch konkreter: "Ich will mein schwedisches Auto zurück", fordert ein Fan, ein anderer bittet: "Arbeitet an einem Kompromiss mit den Chinesen, damit Saab eine Chance zum Überleben hat." Oder, ganz zeitgemäß: "Occupy GM!" (Besetzt GM!). Ob's hilft?
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pantau951,
07.12.2011 22:13Uhr
Warum übernimmt GM nicht die Firma , denn man kann nicht sagen das Saab schlechte Autos gebaut hat . Für GM - Produkte wäre das keine Gefahr , denn diese Marke würde eher eine Bereicherung für GM sein ,als kleine noble Marke die durch ihre Exklusivität so wie so nur eine kleine Fan - Gemeinde gehabt hätte , wegen der hohen Preise der Autos . Das hätte als sozial vertretbare Komponente zum Erhalt von Arbeitsplätzen GM gut zu Gesicht gestanden . Der verkauf nach China ist eher eine Beerdigung auf Raten . Der Ausverkauf von europäischer Ingenieurskunst nach Asien muss aufhören . Eintrag melden
Sven Waller,
27.11.2011 11:55Uhr
Also finde auch das man es zulassen sollte. Volvo wurde auch so wieder auf die Beine geholfen. Ich persönlich würde mir sofort wieder einen Saab kaufen. Ich hoffe das mein Saab noch durchhält.
SAAB DARF NICHT STERBEN!!!!!
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YOUR GOING DOWN SAAB,
27.11.2011 09:55Uhr
Its going to die....

its dying......

its still breathing....

Its dead.....

no its not....

its dead....

wait....IT'S STILL BREATHING.....

no...its gone.....

no...no..

LOL!!! LOL!!! LOL !!!

PLEASE SAAB. YOU WILL DIE SOONER OR LATER...

STOP THROWING MONEY INTO AN EMPTY HOLE!!!!!!!!!!!!!!!!!
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stefan,
27.11.2011 01:27Uhr
Volvo tat der chinese auch gut warum nicht saab?? Sie sind eben die einzigen die noch geld haben. LASST SAAB LEBEN!!! Eintrag melden
gemini,
26.11.2011 19:37Uhr
Rover wurde von BMW an ein britisches Finanzkonsortium verkauft, welches die Firma an die Chinesen weiterverkauft hat. Die Chinesen haben die Produktionsanlagen nach China transportiert und bauen die Autos dort unter dem Namen Roewe.

Saab diente seit dem Verakauf an Herrn Muller, doch nur der Geldwäsche. Niemand ist so blöd und glaubt er könne eine Firma wie Saab ohne einen großen Automobilkonzern im Rücken am Leben erhalten.
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