Schriebers Stromkasten, Teil 68
— 04.02.2010Tazzari Zero ist da
Der Italiener Tazzari Zero kommt Ende Februar 2010 für 19.000 Euro zu uns. Außerdem im Stromkasten: die Pläne von Peugeot-Mutter PSA für die E-Zukunft, ein Mini-E-Geländewagen und ein Rennen für Elektroautos in Paris.
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• Während Smart noch testet, bringt der italienische Mischkonzern Tazzari den Elektro-Zweisitzer Zero ab Ende Februar 2010 auch zu uns. Zum Preis ab 19.000 Euro gibt es 15 kW, 90 km/h Spitze und eine Reichweite von 140 Kilometern bei einer Ladezeit von neun Stunden an der Haussteckdose. • Im September testete ich den Luis free, ein E-Auto, das in Ahrensburg bei Hamburg von Jan Luis entwickelt und in China gefertigt werden sollte. Das Projekt platzte, weil die Chinesen nicht die deutschen Ansprüche erfüllten. Nun wagt Luis mit dem 4U green einen neuen Anlauf. Der Mini-Geländewagen soll Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus haben, 200 Kilometer weit kommen und ab März 39.900 Euro kosten. • Vom 4. bis 6. Juni 2010 soll in Paris das erste Rennen für Elektroautos auf einem drei Kilometer langen Stadtkurs stattfinden.
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27.05.2010 17:17Uhr
Ich habe nicht gewartet, bis es für das E-Auto Zuschüsse gibt. Ich benütze lieber jetzt schon einen gebrauchen Citroen Saxo mit einer Reichweite von ca. 80 km.
Momentan fahre ich mit meiner Frau zusammen pro Tag ca. 65 km elektrisch. Die Einsparung ist nachweislich 200,– Euro im Monat. Wenn ich weiter als 90 km fahren müssen, nehme ich ein Leihwagen oder ich tausche mit meiner Tochter die Autos. Die Versicherung und Steuer kostet für den Saxo ca. 15,– Euro im Monat.
27.05.2010 17:17Uhr
Mit der 3 Kw Solaranlage kann ich im Jahr ca. 15.000 km unabhängig fahren. Damit bin ich eigener Strom-Produzent, Tankwart und lachender Kunde.
Wir haben zum ersten mal wichtige Trümpfe in der Hand: Produzent und Verbraucher zu sein. Bis jetzt haben wir nur mit Holzvergaser fahren können, wenn wir unabhängig sein wollten und eigenen Wald hatten.
Die Sonne schickt uns keine Rechnung, wir müssen nur die Möglichkeiten finden, sie zu nutzen. Die große Sorge der Stromkonzernen ist, dass man Strom nicht wie Diesel einfärben kann.
27.05.2010 17:16Uhr
Die Konzerne werden versuchen mit Hilfe der Politik die neuen Elektroautos nicht an den normalen Steckdosen tanken zu lassen. Bestrebungen wurden bereits in Berlin bekundet.
Deshalb wollen sie die 7 Poligen Stecker in der jetzigen Ausführung nicht haben.
Der Stecker muss Information von Auto an die Stromkonzerne liefern, hier wird sehr stark geforscht. Wir sollen von der Öl- Abhängichkeit in die Strom- Abhängichkeit gebracht werden. RWE sagt heute schon: Der Elektrostrom für die E-Autos wird 20 % günstiger als Benzin sein.
27.05.2010 17:15Uhr
Bei 2,-- Euro Benzinpreis „na Malzeit“ Wenn wir schneller von „Unten“ Elektroautos in den Markt einführen, werden wir Fakten schaffen. Für mich sind 90 Km Unabhängigkeit mehr wert, als vom Öl oder von den Stromkonzernen ständig manipuliert zu werden.
Viele Elektroauto sorgen dafür, dass die Ölkonzerne bedenken haben die Benzinpreise weiter hochzuschrauben. Das würde nur noch mehr Elektroautos nach sich ziehen. Damit können wir den Spritpreis auch in Schach halten. Gruß Wolfgang Müller-Brunke
03.05.2010 21:55Uhr
Kann sein. Jedenfalls der Luis endlich mal nen Elektromobil das aussieht wie ein AUTO!