Schumacher und Mercedes
Betriebsrat gegen Schumi

Nicht alle fiebern dem möglichen Comeback von Michael Schumacher entgegen. Vor allem der Mercedes-Betriebsrat übt Kritik. Doch Schumis Werbewirkung würde alle Kosten ausgleichen.
Michael Schumacher und Mercedes sind sich offenbar einig. Der 40-Jährige soll 2010 für Mercedes GP sein Comeback in der Formel 1 geben. Trotzdem zögern beide Parteien weiter, den Mega-Deal zu verkünden. autobildmotorsport.de erfuhr den Grund: Der Betriebsrat will die Schumi-Verpflichtung noch ausbremsen. "In Zeiten, in denen in den Fabriken jeder Cent dreimal umgedreht wird, wäre eine solche Entscheidung schwer zu verstehen", sagte Betriebsratschef Erich Klemm schon letzte Woche dem Focus. Sein Kollege Wolfgang Nieke betont sogar: "Die Marke Mercedes muss sich über Qualität, attraktive, verbrauchsarme Fahrzeuge verbunden mit umweltverträglicher Produktion definieren und nicht über teuer eingekaufte Identifikationsfiguren, deren Marktwert mit Erfolg steigt und bei Misserfolg sinkt." Der Betriebsrat vertritt die Interessen der Daimler-Arbeiter. Wollen die wirklich das Comeback des Jahrhunderts verhindern?
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Bild: Bianca Garloff
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