Scion FR-S, Subaru BRZ und Toyota GT 86: Drei Namen für einen Sportler, der die Toyota Celica beerben will. Doch was die jugendlich orientierte Toyota-Tochter Scion jetzt auf der Detroit Auto Show 2012 aus dem Hut zaubert, spielt in einer ganz eigenen Liga. Scion hebt gemeinsam mit der Rennsportschmiede "GReddy" einen rund 600 PS starken FR-S aus der Traufe, der in der US-Rennserie  Formula Drift an den Start gehen soll. Am Steuer sitzt Driftkönig Ken Gushi, der bisher jüngste Sieger aller Zeiten der Challenge. Sonstige technische Daten liefert Scion noch nicht.
Toyota Scion FR-S Race Car
Ein Heckflügel wie eine Wand: Wer gut driften will, braucht Druck nach unten.
Bild: Hersteller
Bei der Serienversion des Scion FR-S sieht das anders aus: Der mit 4240 mm Länge, 1285 mm Höhe und 2570 mm Radstand kleinste viersitzige Sportwagen der Welt wird von einem zwei Liter großen Vierzylinder-Boxer in Bewegung gebracht, der 200 PS und 205 Nm Drehmoment an die Hinterräder schickt – wahlweise über eine manuelle Sechsgang-Box oder eine Sechstufen-Automatik mit Schaltwippen. Dazu ist der Toyota GT 86 (oder Subaru BRZ oder Scion FR-S) mit rund 1200 Kilo Gewicht extrem leicht, was die Konkurrenz sicher mit Argusaugen betrachtet.