Smart fortwo electric drive

— 20.12.2011

E-Smart nicht überall pünktlich

Die Einführung des Elektro-Smart aus dem Hause Daimler rückt näher. Wegen Problemen in der Zuliefererkette verzögert sie sich jedoch in einigen Ländern. In Deutschland indes soll der Stromer pünktlich sein.



(dpa/cj) Daimler bringt sein erstes Elektroauto, den Smart fortwo electric drive, in einigen Ländern später als ursprünglich geplant in die Autohäuser. Im für das Unternehmen wichtigen deutschen Markt werde das Fahrzeug aber pünktlich im Juni 2012 starten. Auch die Produktion im französischen Hambach soll wie geplant anlaufen. Damit präzisierte Daimler vorherige Angaben, wonach es geheißen hatte, dass sich der Marktstart des E-Smart von Juni auf September 2012 verzögert. Grund für die spätere Einführung in mehreren Märkten: Bei einem Lieferanten des Batteriezellen-Herstellers Li-Tec habe es Verzögerungen bei der Fertigstellung von Teilen für die Anlagen zur Serienproduktion der Batteriezellen gegeben.

Auf einen Blick: Alle News und Tests zum E-Smart

Vom Showroom auf die Straße: In Deutschland soll der E-Smart pünktlich im Juni 2012 starten.

Mit den Batterien selbst gebe es keine Probleme, betonte eine Konzernsprecherin. Der Autobauer wolle keine Abstriche bei der Absicherung der Qualität machen, deswegen nehme Daimler die Verzögerung in Kauf. Li-Tec, ein Tochterunternehmen des Energiekonzern Evonik und Daimler, fertigt die Batteriezellen für den neuen E-Smart. Die Lithium-Ionen-Batterien kommen dann von der Deutschen Accumotive, einem weiteren Gemeinschaftsunternehmen der beiden Partner. Der bereits bestellbare E-Smart soll eine Reichweite von mehr als 140 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von über 120 Stundenkilometern haben. Zunächst will Daimler ab 2012 eine fünfstellige Zahl im französischen Hambach vom Band rollen lassen. Die erste Testflotte von E-Smarts startete 2007, seit 2009 wurden von der zweiten Generation rund 2000 Fahrzeuge gebaut und an ausgewählte Kunden verleast.

Mehr Infos: Hier geht es zu den Greencars

Eine Studie des Zulieferers Continental hatte kürzlich unter deutschen Kunden große Zurückhaltung bei der Kaufbereitschaft für ein Elektroauto ermittelt. Auch von zwei Herstellern gab es zuletzt Negativ-Schlagzeilen: So musste Opel die Auslieferung des Ampera stoppen. Grund sind noch nicht abgeschlossene Untersuchungen in den USA nach einem Brand des Schwesterfahrzeugs Chevrolet Volt. Das nahezu baugleiche Auto hatte dreimal nach Crashtests zu brennen begonnen. Renault-Partner Nissan stoppte den Bau eines Batterie-Werks in Portugal – wegen sinkenden Bedarfs an Akkus.

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