Sommerreifen-Test 2013: 225/35 R 18
— 12.03.2013Sommerreifen für sportliche Kompakte
Auf heißen Reifen wird der Mini zur Maxi-Fahrspaß-Maschine. Wir vergleichen acht Sommerreifen in der Dimension 225/35 R 18 auf trockener wie nasser Piste und entlarven zwei gefährliche Blender.
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Mit dem preisgünstigen Sunew YS 618, "made in China", sollte der Bremspunkt schon auf trockener Piste ein paar Meter vorgezogen werden. Bei der Vollbremsung aus Tempo 100 verliert er knapp drei Meter auf den besten Bremser (Marangoni Mythos). Mit dem Profildesign nach Vorbild eines handgeschnittenen Rennslicks zieht der Yokohama Parada Spec-2 die Aufmerksamkeit auf sich. Doch fahrtechnisch kann er keine Akzente setzen. Seine Tendenz zum Untersteuern auf trockener Piste würde man ihm vielleicht sogar durchgehen lassen, doch sobald die Wassersprenger den Handlingkurs in eine regennasse Fahrbahn verwandeln, sollte sich der Fahrer auf Probleme einstellen. Wie auf Schmierseife rutscht unser Mini auf den Yokos haltlos untersteuernd über die Vorderräder. Seitenführung? Fehlanzeige! Zusätzliche 14,7 Meter (!) Bremsweg bei einer Vollbremsung aus Tempo 100 sowie fehlende Sicherheitsreserven bei Aquaplaning werfen den wasserscheuen Parada aus dem Rennen. Sorry Yokohama, aber hat denn dieser Reifen in seiner Entwicklung niemals einen Nässetest gesehen?
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Auch mit dem Low-Budget-Reifen aus chinesischer Produktion droht bei einsetzendem Regen der Haftungsausschluss. Lange Nassbremswege und zu wenig Seitenführung – auch vom Sunew YS 618 sollte man zu seiner eigenen Sicherheit besser die Finger lassen. Daran kann auch der niedrige Rollwiderstand, mit dem sowohl Sunew als auch Yokohama ihr Spritsparpotenzial eindrucksvoll unter Beweis stellen können, nichts mehr ändern. Akzeptable Leistung bietet dagegen der Marangoni Mythos, auch bei Nässe. Sein größter Vorteil bleibt aber sein günstiger Preis. Doch damit kann auch der Nexen glänzen. Mit überzeugender Fahrdynamik fährt der preisgünstige N 8000 diesmal ganz vorn mit und kassiert erstmals unser Gütesiegel "vorbildlich".
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Auf diese Auszeichnung scheint der P Zero Nero bereits ein Dauer-Abo zu haben, auch zu dieser Saison kann der Pirelli mit dem besonderen Kurventalent wieder diese Auszeichnung für sich beanspruchen. Der recht hohe Rollwiderstand verrät allerdings, dass der smarte Italiener in die Jahre gekommen ist. Bei modernen Reifen steht das Kraftstoffsparen nämlich ganz oben auf der Anforderungsliste. Und seit Einführung des Reifenlabels im Oktober vergangenen Jahres möchte hier kein Reifenhersteller mit einer schlechten Klassifizierung auffallen. Für Sportreifen gelten allerdings andere Prioritäten. Nur ein Reifen mit bestem Grip und sicherer Kurvenhaftung hat bei uns das Zeug zum Testsieger. Mit fünf Top-Platzierungen in den Einzelwertungen, darunter die Königsdisziplinen Handling nass und trocken, kann deshalb am Ende Contis SportContact 5 den Sieg nach Hause fahren – Gratulation.Oben in der Bildergalerie sehen Sie die Testergebnisse in Kürze. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es in der AUTO BILD SPORTSCARS 4/2013 oder im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.
Ein Artikel aus AUTO BILD SPORTSCARS
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Kommentare zum Artikel (1)
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Ich möchte hier mal meine Erfahrung mit dem Yokohama Parada Spec-2 in der Grösse 215/40 R17 schildern,weil ich nicht ganz mit diesem Test übereinstimmen kann.Ok ich kann nur zwischen Fulda,Semperit und eben diesen Yokohama berichten.Auch kann ich keine Zahlen nennen sondern nur meine subjektive Erfahrung.Wo ich mit Fulda und Semperit im Trockenen schon lange über die Vorderräder gerutscht bin,konnte der Yoko noch einwandfrei die Kurve "kratzen".Je wärmer der Reifen,umso besser.Bei Nässe rutscht er tatsächlich früher.Beim Geräuschpegel gehe ich mit Eurem Test auch nicht konform.Die ersten Km waren ja noch leise,aber nach 5000km hört man mich schon von 100m kommen.Trekkerstyle.Im Auto hört es sich an wie Stollenreifen auf ner Enduro.Deshalb auch von mir nicht Empfehlenswert.