Spada Vetture Sport TS Codatronca
Corvette für Fortgeschrittene

Design-Legende Ercole Spada baut in Turin den TS Codatronca – ein Auto wie ein Dart-Pfeil. Unter der aerodynamisch effizienten Fiberglas-Haut steckt brachiale US-Technik von der Stange: Fahrwerk und V8 stammen von der Corvette Z06.
- Jochen Knecht
Spada – wer als Italiener diesen Nachnamen trägt, muss sein Leben garantiert nicht als Hilfsschrauber bei Fiat fristen. Ercole Spada wurde Designer – und prägte mit seinen windschnittigen Entwürfen ganze Auto-Generationen. Unter seiner Regie entstanden Klassiker wie Alfa Romeos Giulietta SZ, Lancia Fulvia Sport, Ford GT 40 oder der Fiat Tipo. In Deutschland war er von 1977 bis 1983 bei BMW aktiv und verpasste den damaligen 3er- und 5er-Generationen ihren zeitlosen Look. Sein Talent hat Ercola Spada an seinen ältesten Sohn Paolo weitervererbt. Der war in den Design-Teams von Honda und Smart aktiv und leitet seit einiger Zeit zusammen mit seinem Vater die Firma Spadaconcept in der Nähe von Turin. Und was entsteht in den Werkstätten von zwei passionierten Auto-Designern? Natürlich ein Auto. Der TS Codatronca.
Der Kurzheck-Renner ist extrem "fahrstabil und beherrschbar"

Bild: Werk
630 PS aus einem einem Corvette-V8 schieben den Codatronca an

Bild: Werk
320.000 Euro. Mindestens!
Drei Fahrzeuge haben die Italiener nach eigenen Angaben bereits verkauft. Für einen Stückpreis von mindestens 320.000 Euro. Wobei viele Interessenten bereits nach stärkeren Codatronca-Versionen nachgefragt hätten. Ein Wunsch, den die Spadas gerne erfüllen. In diesen Wochen soll der erste Codatronca TSS fertig werden. Dessen V8 bringt es auf gewaltige 700 PS und könnte ohne große Umbauten als FIA GT1-Renner zugelassen werden. Die passende Elektronik (elektronisch einstellbare Dämpfer, 40 Sensoren, 80-Gigabyte-Festplatte) und den unverzichtbaren Überrollkäfig hat jeder Codatronca serienmäßig an Bord.
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