Spritverbrauch auf der Kurzstrecke — AUTO BILD 5/2008 — 01.02.2008
So teuer ist Brötchenholen
Schnell mal zum Bäcker. Natürlich mit dem Wagen. Das ist liebe Gewohnheit von Tausenden von Autofahrern. Aber: Nach dem Kaltstart verbraucht der der Motor besonders viel Sprit. Wieviel? Klicken Sie sich durch die Galerie der Kurzstrecken-Sparer und -Säufer.
Schnell mal zum Bäcker. Natürlich mit dem Wagen. Das ist liebe Gewohnheit von Tausenden von Autofahrern. Aber nach dem Kaltstart verbraucht der Motor besonders viel Sprit. 33 Modelle im Kurzstrecken-Test.
ANZEIGE
Mercedes täuscht niedrigen Verbrauch per Rechentrick vor
Doch wie viel genau? AUTO BILD hat den Kurzstrecken-Verbrauch von 33 Autos ermittelt. Nicht wissenschaftlich, sondern auf einer typischen Drei-Kilometer-Tour durch die Stadt. Als Messinstrument diente der Bordcomputer des jeweiligen Modells. Dass diese Methode realistische Werte liefert, bestätigen Experten. Nur bei Mercedes ticken die Uhren anders, weil die Stuttgarter im Bordcomputer zunächst die optimale Werksangabe zeigen und den tatsächlichen Verbrauch erst langsam hinzurechnen. Das hat mit der Realität wenig zu tun, und deshalb wurden die fünf Mercedes aus der Wertung genommen. Fakt ist: Der Spritkonsum ist auf den ersten Kilometern tatsächlich erschreckend hoch. Zum Glück gibt es Mittel und Wege, den Anfangsdurst unserer Autos zu drosseln. Klar: Für die "Um-die Ecke-Tour" sollte man das Auto einfach stehen lassen und zu Fuß gehen oder das Fahrrad nehmen. Doch bei Sturm und Regen ist die Versuchung groß, in den kuscheligen Wagen zu steigen. Vielleicht überlegen Sie es sich nach unserer Geschichte aber doch – denn was die Kandidaten schlucken, ist schon erschreckend.Mit welchen Modellen sich die Fahrt zum Bäcker vielleicht doch rechnet, erfahren Sie in der Bildergalerie. Weitere Infos und alle Tabellen zum Kurzstrecken-Verbrauch gibt es im Heftarchiv. Fünf ausgesuchte Beispiele zeigt Ihnen autobild.tv!