Spurhaltesysteme im Test
— 19.08.2011Wer spurt am besten?
Kurz abgelenkt, schon passiert's – der Wagen gerät über die Mittellinie direkt in den Gegenverkehr. Spurassistenten sollen das vermeiden. Ob und wie das funktioniert, klärt unser Test.
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So funktionieren die Spurhaltesysteme
Es gibt Spurverlassenswarner und Spurhalter. Bei den Warnsystemen wird der Fahrer optisch, akustisch oder durch Vibrationen auf ein mögliches Abkommen von der Fahrbahn aufmerksam gemacht. Die aktiven Spurhalter bringen das Auto per Lenkeingriff oder durch einen gezielten, einseitigen Bremsimpuls (Mercedes) zurück auf die Straße. Und das funktioniert so: Kameras oder Infrarotsensoren tasten die Straße nach Markierungen ab. Aus Blinker, Lenkwinkel und Geschwindigkeit errechnet das Steuergerät, ob der Wagen möglicherweise unbeabsichtigt eine der Linien überfährt. Ein Elektromotor an der Lenksäule steuert entsprechend sanft gegen, Warnsysteme werden aktiviert.So haben wir getestet
Auf einer rund 90 Kilometer langen Teststrecke mit Landstraßenetappen und Autobahn-Abschnitten (zwei- und dreispurig, dazu Baustellenbereiche) haben wir vorab sämtliche Seitenmarkierungen und Mittellinien erfasst und protokolliert. Für den Vergleich haben wir diese Strecke mit allen Modellen erneut und mehrfach abgefahren, Abweichungen aufgezeichnet und definierte Abschnitte mit jeweils identischer Geschwindigkeit getestet. Alle Modelle absolvierten die Test runde bei trockenem Wetter und klarer Sicht. Bei den Warnsystemen haben wir bewertet, wie gut sie bei diesen simulierten Abweichungen den Fahrer alarmieren.Auch der Preis zählt
Bei den aktiven Assistenten zählte, wie sensibel und zuverlässig sie reag ieren. Auch die Fehlerquote beim Erfassen der Markierungen ging in die Wertung ein. Gleichzeitig haben wir Handhabung, Kontrollmöglichkeiten und Einstellungen benotet. Zum Beispiel: Wie einfach sind die Systeme zu aktivieren oder anzupassen, gibt es ein optisches Signal im Cockpit? Beim Preis haben wir bewertet, wie teuer die Assistenten einzeln sind und ob eventuell Zusatzausstattungen erforderlich sind – denn das ergäbe einen Punktabzug.
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Kommentare zum Artikel (24)
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Und diese ganzen Querverweise soll man (ernsthaft) aus deinem Kommentar ableiten ? ... wie realistisch.
Kann mich an eine Präsentation von BMW erinnern, bei der beim Verlassen der Fahrbahn auch autom. gegengelenkt wurde. Also warum hier gesagt wurde der 7er vibriert nur, weiß ich auch nicht.
Im endeffekt kann man darüber ewig streiten wer das bessere System hat, weil es i.d.R. für jeden subjektiv ist. Mich persönlichen nerven diese Automatismen ein bischen, vor allem wenn man sie nicht ganz abschalten kann.
Das habe ich sehr wohl gesehen, dass Ford das beste System laut AB hat, aber die Kritik am Preis ist nicht gerechtfertigt, wegen den zusätzlichen Systemen in den Paketen. Zudem bezog sich der Kommentar zu VW auf den Einzeltest Golf, Focus, Astra usw. wo die Assistenzsystem viel zu wenig gewertet wurden und erst wenn der Golf VII mit den gleichen Systemen aufwartet, dann gibt es wieder ordentlich Punkte für den VW. Da braucht man nur die Kommentare zu den Schiebetüren z.b. im Sharan und anderen Fahrzeugen lesen, da war es genauso.
Ja blöd nur @Fahrer das hier gar kein VW gewonnen hat .. dumm gelaufen ! Gewonnen hat dann auch noch der von dir angepriesene Ford ... oh man wie kann man nur so dummbäutlich sein ?!
Ich will kein Auto, das in die Lenkung eingreifen kann.
Mag altmodisch klingen, aber für mich ist das eine Horrorvorstellung!
Deshalb würde ich auch niemals einen Einparkassistenten mitbetellen...
mfg
Claude