Studie Audi Crosslane Coupé: Autosalon Paris 2012

— 27.09.2012

Mit dem Q2 wird alles anders

Die Studie Crosslane Coupé gibt auf dem Autosalon Paris einen Ausblick auf den künftigen Audi Q2. So einen Geländewagen gab es noch nie. Erste Bilder!



So kann es nicht weitergehen. Die bei den Kunden beliebten SUVs haben ein Problem. Zwar sind sie robust und damit (mehr oder weniger) geländegängig aber sie saufen, selbst als Diesel. Das muss nicht sein, sagt Audi und schickt das Mode-Konzept in Form der Studie Crosslane Coupé auf Entzug. Aus ihr wird 2014 der Q2 hervorgehen. Kohlefaser und Aluminium helfen, das Gewicht des hochbeinigen Coupés auf 1390 Kilogramm zu senken. Durch zwei schmale Öffnungen in der Fronthaube blitzen die Profile einer Aluminiumstruktur, die sogar den Rand des Grills einschließt. Tragendes Alu zeigt sich auch beim Öffnen der Tür im Schwellerbereich. "Multimaterial Space Frame" nennt Audi das neue Karosseriekonzept. Es besteht aus einem Alu-Profilrahmen, verstärkt durch Kohlefaserteile in hochbelasteten Bereichen sowie Glasfaserkunststoff (GFK) für die großflächigeren Bestandteile.

Überblick: Die Stars des Autosalon Paris 2012

Den Antrieb übernehmen ein TFSI-Benziner sowie zwei Elektromotoren. Im günstigsten Fall summieren sich die drei Leistungsquellen auf 177 PS.

Die Techniker konnten den Verbrauch auf nur 1,1 Liter pro 100 Kilometer senken zumindest auf dem Papier. Denn das Crosslane Coupé wird als Plug-in-Hybrid nach der ECE-Norm R 101 gemessen, bei der die rein elektrische Fahrt nicht in die Verbrauchsangaben mit einfließt. Trotzdem eine spannende Antriebseinheit, die Audi zurzeit auch in A1-Prototypen testet. Den Antrieb übernehmen ein TFSI-Benziner, wegen des Verbrauchs von vier auf drei Zylinder gekappt, sowie zwei Elektromotoren. 130 PS (Drehmoment: 200 Nm) erzeugt der 1,5 Liter große Verbrenner. Der kleinere E-Motor schafft 68 PS und 210 Nm, der größere 116 PS und 250 Nm. Im günstigsten Fall summieren sich die drei Leistungsquellen auf 177 PS. Das Getriebe beschränkt sich auf eine fixe Übersetzung, was die Höchstgeschwindigkeit auf 182 km/h begrenzt. Beschleunigung von null auf 100: 8,6 Sekunden. Die Dramaturgie des Zusammenspiels gestaltet sich so: Bis 55 km/h bewegt ausschließlich der größere Elektromotor den SUV. Bei höheren Geschwindigkeiten kann der Benziner mitsamt des kleineren Elektromotors hinzukommen, wobei Letzterer vorwiegend als Generator fungiert und die Batterie nachlädt. Wahlweise ermöglicht die Technik auch eine rein elektrische Fahrt bis Tempo 130. Unter günstigen Umständen lässt das System einen Aktionsradius von 86 Strom-Kilometern zu.

Den kompletten Artikel zum neuen Audi Q2 gibt es in AUTO BILD 39/2012 (ab 28. September im Handel). Dazu in der neuen Ausgabe: Die DVD im Heft mit allen neuen Autos 2013. Und: Neuer Audi A3 2.0 TDI gegen BMW 118d und Mercedes A 200 CDI. Sowie: Porsche 9ff GTronic gegen Leopard 2 1200 Porsche-PS treffen auf 1500 Panzer-PS.



Autor: Wolfgang König



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