Supersportler Aspid

IFR Automotive Aspid IFR Automotive Aspid

Supersportler Aspid

— 17.07.2008

Die böse Schlange

Der Kampf um die Aufmerksamkeits-Krone in London geht weiter: Jetzt wirft das spanische Ingenieursbüro IFR Automotive den Supersportwagen Aspid in die Waagschale. Der kommt uns bekannt vor.

Aspid, das ist nicht länger die Schlange aus der ägyptischen Mythologie, die Kleopatra getötetet hat. Aspid kommt jetzt aus Spanien, genauer gesagt von IFR Automotive, dessen Zentrale nahe Barcelona einen neuen Stern am Sportwagenhimmel zur Premiere auf die Britisch International Auto Show (23. Juli bis 3. August 2008) in London aufgehen lässt. Wobei die Optik der bösen Schlange verdächtig an einen Lotus Super Seven erinnert. Die Attribute des Briten kommen auch beim Aspid voll zum Tragen, auch wenn sie technisch nichts miteinander zu tun haben: geringes Gewicht bei reichlich Leistung. Wobei reichlich Leistung bei den Spaniern einen andere Dimension hat: Ein Zweiliter-Benziner unbekannter Herkunft wurde mit Hilfe eines Kompressors von 270 auf 400 PS aufgeblasen, die auf lediglich 750 Kilo Lebendgewicht treffen. Denn der Aspid kommt mit Alu-Chassis und Carbon-Haut, konsequenter Leichtbau ermöglicht ein Leistungsgewicht von 1,75 PS pro Kilo

2,8 Sekunden bis Tempo 100

750 PS treffen auf 400 PS, der Spaßfaktor ist also mit eingebaut.

Entsprechend fallen die Beschleunigungswerte aus: Die Schlange aus Katalonien "kriecht" in 2,8 Sekunden auf 100 km/h, nach 5,9 Sekunden sind 160 km/h erreicht. Auch wenn laut IFR nach oben noch deutlich Luft ist, wird der Aspid bei 250 km/h abgeregelt. Brachial auch die Bremsen: Aus Tempo 160 soll der Supersportler nach drei Sekunden wieder stehen. Die 400 PS werden über eine manuelle Sechsgangbox an die Hinterräder geleitet, wo eine Differentialsperre die Kräfte gummischonend kanalisieren soll. Das Fahrwerk ist voll einstellbar, die wichtigsten Kriterien für eine maximale Querbeschleunigung von 1,6g in Kurven regelt der Fahrer über einen Touchscreen in der Mittelkonsole. Als optisches Schmankerl gibt's den grimmigen Blick mit Doppelscheinwerfern, die wie Fühler seitlich aus der langen Haube ragen. Wer die Schlange bändigen will, muss einen Grundpreis von 95.000 Euro einkalkulieren. Dafür gibt es den Aspid in puristischer Ausstattung. Auf Wunsch zimmert IFR jeden erdenklichen Luxus in den handgefertigten Renner, dann kann der Preis aber auch auf fast das Doppelte steigen. Die ersten Aspid sollen Anfang 2009 ausgeliefert werden.

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