Test Maserati GranSport Spyder

Test Maserati GranSport Spyder

— 11.07.2006

Frischer Wind aus dem Sportstudio

Der neue Maserati GranSport Spyder lt Muskeln sprechen. Ordentliche Manieren mu er aber noch trainieren.

Reichlich Luxus und Leistung

400 PS aus einem kernigen V8, Sprints auf 100 in rund fnf Sekunden oder 285 km/h Spitze das sind nicht allein die Pfunde, mit denen der GranSport Spyder wuchern kann. In der Liga jenseits von 100.000 Euro zhlt mehr. Zum Beispiel Exklusivitt. Gut, die ist gegeben. Nur etwa 80 der feinen Spyder drften 2006 auf die Strae.

Reichlich Luxus wre das zweite Kriterium. Auch so etwas zeichnet den GranSport aus. Ledersitze, natrlich elektrisch verstellbar, Klima, CD-Anlage alles da. Auge und Ohr kommen im Maserati auch nicht zu kurz. Eine hbsche Uhr in der Mittelkonsole, Chrom am Khler, 19-Zoll-Alurder im Dreizack-Design und ein sportlicher Klang auf Knopfdruck. Dann ffnen sich Klappen in den Auspuffrohren, und aus diskretem Summen wird dumpfes Grummeln.

Spa macht der GranSport auch. Ein automatisiertes Schaltgetriebe wechselt die Gnge, in der Sportstellung sogar spaig fix, der Motor hat mchtig Druck und mag Drehzahlen. Das Fahrwerk wurde straffer, steckt jetzt auch supersportliche Kurvenfahrt locker weg.

Technische Daten und Zeugnis

Nun gibt es aber noch einen Punkt, den ein 109.900 Euro teures Auto unbedingt erfllen sollte. Nennen wir es Sorgfalt in der Verarbeitung. Aber das sieht Maserati wohl anders. Das Karosserie-Zittern auf schlechten Straen pat so gar nicht zum sportlichen Charakter.

Lustlos gesetzte Schweipunkte oder Farbnebel auf Gummidichtungen haben im automobilen Oberhaus nichts zu suchen. Und Leder von einer durch Stacheldraht gepeinigten Kuh gehrt ganz sicher auch nicht ans Armaturenbrett eines Luxus-Sportlers. Feine Manieren mu er noch trainieren.

Autor: Jan Horn

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