Toyota NS4: Detroit Auto Show 2012

— 10.01.2012

Hybrid-Schönheit für morgen

Flach, schlank, lang und bis unters Dach vollgepackt mit Technik. Toyota zeigt auf der Detroit Auto Show 2012 die Plug-in-Studie NS4. Gegen den aktuellen Prius wirkt sie wie aus einer anderen Welt.



Sieht so die Hybrid-Zukunft bei Toyota aus? Wir hätten nichts dagegen, denn gegen die Plug-in-Hybridstudie NS4 wirkt ein aktueller Prius total angestaubt. Flach, schlank und lang gestreckt steht der Japaner auf der Detroit Auto Show 2012. Bis unters Dach ist er vollgepackt mit Technik für die Zukunft. Dass Toyota es ernst meint mit dem NS4, entnehmen wir der Ankündigung, dass die saubere Mittelklasse 2015 in etwa so vorfahren könnte. Die Keilform ist natürlich der bestmöglichen Aerodynamik geschuldet. Genau wie die spitz zulaufende Nase – mit erstaunlichen großen Lufteinlässen für einen Hybriden. Die weit nach hinten gezogenen Scheinwerfer werden mit zwei Chromflügeln optisch verlängert. Überhaupt geizt Toyota nicht mit Chrom, um die Flunder optisch aufzupeppen.

Auf einen Blick: Alle Infos zur Detroit Auto Show 2012

Toyota geizt nicht mit Chrom, um den dynamisch gezeichneten NS4 noch stärker aufzupeppen.

So werden nicht nur die schmalen Seitenfenster glänzend eingerahmt, ein Streifen Chrom zieht sich bis zu den Heckleuchten und betont so die dynamische Linie. Die superschmalen LED-Lampen hinten sind in einem eleganten Schwung ausgeführt, darüber sitzt ein Spoiler wie ein Entenbürzel. Die "Schwanenflügel-Türen" gleiten elektrisch nach oben. Hinter der extrem schmalen A-Säule sitzen statt Rückspiegeln Kameras. Doch was nützt die futuristische Optik, wenn beim Antrieb nichts passiert? Auch hier hat Toyota geschraubt, der Plug-in-Antrieb des NS4 soll kleiner, leichter und effektiver werden. Dazu soll die Reichweite im rein elektrischen Betrieb steigen und die Ladezeit kürzer ausfallen.

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Raumschiff Enterprise lässt grüßen: Innen hat Toyota futuristische Instrumente und edles Material verbaut.

Innen wirkt der NS4 ein bisschen wie das Raumschiff Enterprise. Blau ist die Farbe der Stunde – alles was leuchten kann, leuchtet in Blau, sogar das Dach, in dem Solarzellen sitzen. Der Materialmix wirkt edel und dürfte so wohl nie den Eingang in ein Serienauto finden. Dafür soll sich der Innovationsträger kinderleicht über einen großen Touchscreenmonitor in der Mitte des Armaturenträgers bedienen lassen. Natürlich heißt das nicht schnöde "Bordcomputer", sondern "Human-Machine Interface", kurz HMI (Mensch-Maschine-Schnittstelle), die nicht nur mit den Passagieren kommuniziert, sondern auch mit anderen Fahrzeugen. Dazu stellt sich das HMI auf die Vorlieben des Fahrers ein. Dazu hat Toyota alles an Assistenzsystemen gepackt, was derzeit machbar ist. Diverse Sensoren und Kameras sollen Unfälle mit dem NS4 möglichst vermeiden.

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