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Toyota präsentiert die "Einparkhilfe" — autobild.de — 02.09.2003

Geisterhand am Lenkrad

Kein Fahrer zur Hand? Macht nichts, der Prius bugsiert sich auch selbst in die Parklücke. Bislang leider nur in Japan.
Der neue Toyota Prius kann selbstständig einparken. Aber nur in Japan – deutsche Autofahrer müssen weiter kurbeln.
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Da staunten die Reporter nicht schlecht: Als Toyota-Chef Fujio Cho am Montag (1. September) in Tokio den neuen Prius präsentierte, ließ er es sich nicht nehmen, den Wagen selbst zu fahren – und abschließend rückwärts einzuparken. Dann kam die Überraschung: Kaum war der Rückwärtsgang eingelegt, nahm Cho die Hände vom Lenkrad, und die Limousine bugsierte sich selbst in die Parklücke!

Des Rätsels Lösung: Das Fahrzeug ist mit Sensoren ausgestattet, die beim Rückwärts-Einparken eine spezielle Elektronik leiten. Elektromotoren setzen die Steuersignale in Bewegungen des Lenkrads um, und wie von Geisterhand gesteuert findet das Auto seinen Weg in die Lücke. Toyota nennt den intelligenten Assistenten schlicht "Einparkhilfe". Doch bevor sich deutsche Rangiermuffel schon die Hände reiben: Das System wird hierzulande leider nicht erhältlich sein, sagte ein Firmensprecher.

In Deutschland wird der Prius erstmals auf der IAA vorgestellt. Ohne Einparkhilfe zwar, dafür aber mit Hybridantrieb, der einen normalen Benzinmotor und einen Elektromotor in sich vereint. Damit sollen Verbrauchswerte unterhalb der Fünf-Liter-Marke erreicht werden. Im Januar 2004 kommt er auf den Markt.
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