Volvo S60, V70, S80

Volvo S60, V70, S80

— 09.07.2002

Kabel gegen Elektrosmog

Batterien im Kofferraum knnen eine erhhte Strahlung aufbauen behauptet ein schwedischer Mediziner. Volvo selbst misst zwar nur ungefhrliche Werte, bietet aber ein Nachrstkabel an. Vorsorglich. Auf Kosten des Kunden.

Die schwedische Zeitung "Vi Bilgare" hat bei Volvo fr viel Aufregung gesorgt. Sie verffentlichte Anfang des Jahres einen Artikel ber eine Studie des schwedischen Arbeitsmediziners Kjell Hansson Mild, der eine erhhte Strahlung in den Fahrzeugen Volvo S60, Volvo V70 und Volvo S80 gemessen hat: Von der hinten im Kofferraum platzierten Batterie zum vorn eingebauten Motor werde sieben Mal so viel Strahlung fr Insassen erzeugt wie von Batterien, die direkt am Motor sitzen.

Volvo hat inzwischen eine Lsung fr das Elektrosmog-Problem entwickelt. "Es wird ein zustzliches Massekabel eingebaut, das die Strahlungsenergie aufnimmt", erklrt Volvo-Pressesprecher Thomas Hanel. Vorsorglich fr "besorgte Kunden". Trotzdem hlt Volvo die Kritik immer noch fr ungerechtfertigt. Laut Christer Lundstrm, Chef der Abteilung "Elektronische Entwicklung" der Volvo Car Corporation, liegen die "in Volvo Fahrzeugen gemessenen Strahlungen um das Zehn- bis Hundertfache unter dem von der Europischen Union bezifferten Grenzwert von 100 Mikrotesla". Da die Fahrzeuge folglich nicht defekt seien, mssen die Kunden die Kosten von 220 Euro fr die Umrstung selbst zahlen.

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