VW Golf24: Erste Sitzprobe

VW Golf24 VW Golf24

VW Golf24: Erste Sitzprobe

— 10.02.2011

Monster-Golf für den Nürburgring

VW feiert den 35. Geburtstag des Golf GTI mit dem Golf24 – eine Motorsport-Version, die beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2011 um den Gesamtsieg mitfahren soll. autobild.de durfte vorab im Monster-Golf Platz nehmen.

Zurück in die Grüne Hölle: Volkswagen tritt mit dem Golf beim legendären 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife an. Für den Langstrecken-Klassiker (23. bis 26. Juni 2011) hat VW Motorsport den Golf24 auf die Räder gestellt – ein 440 PS starkes Allrad-Monster, mit dem die Rennsport-Truppe um VW-Motorsportchef Kris Nissen um den Gesamtsieg mitfahren will. "Mit unserem spektakulären Golf möchten wir vor großem Publikum für ein zusätzliches Highlight sorgen – pünktlich zum 35. Jubiläum des GTI", so Nissen. Der letzte Auftritt eines Werks-Golf ist vier Jahre her. 2007 trat Volkswagen mit einem rund 300 PS starken Frontantriebs-Golf an und landete auf dem achten Gesamtrang.

Übersicht: Alle News und Tests zum VW Golf GTI

AUTO BILD-Redakteur Martin Westerhoff durfte im italienischen Vallelunga Probe sitzen. Sein erstes Fazit: "Dieser Golf hat rein gar nichts mehr mit der Straßenversion zu tun!" Der Fahrersitz ist weit nach hinten versetzt, auf Höhe der B-Säule. Man sitzt ziemlich tief und kann gerade eben über die Motorhaube schauen. Sinn dieser ungewöhnlichen Sitzposition ist es, den Schwerpunkt des Autos zu senken. Das Cockpit selbst ist sehr spartanisch, typisch für ein Rennauto – da zählt jedes Gramm. Vom Serien-Auto ist praktisch nur noch die Rohkarosserie übrig, alles andere wurde umgebaut oder durch ultraleichte Rennsport-Bauteile ersetzt. Besonders auffällig ist der Sound dieser 440 PS starken Rennmaschine: "Der Golf24 klingt wie eine Mischung aus Lamborghini und Audi S1, mit dem Walter Röhrl in der 80er-Jahren in der Rallye-WM startete", so Westerhoff.

Rennwagen unter sich: Alle Tracktests im Überblick

Herz des Golf24 ist der aus dem #PARSER#SR TT iduA#PARSER# bekannte 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbomotor, der für den Renneinsatz allerdings auf eine Leistung von 324 kW (440 PS) aufgepumpt wurde – mit entsprechenden Folgen für das maximal zur Verfügung stehende Drehmoment. Wenn es darauf ankommt, stemmt sich der Golf mit 540 Newtonmetern in den Asphalt, die Kraftübertragung an den permanenten Allrad-Antrieb übernimmt ein sequenzielles 6-Gang-Getriebe mit Wippenschaltung. Einen ersten Fahrbericht gibt's ab Sonntag (13. Februar 2011) auf autobild.de. Den ausführlichen Tracktest von Martin Westerhoff lesen Sie in AUTO BILD 7/2011 – ab 18. Februar 2011 im Handel.

Autor: Martin Westerhoff

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