VW Passat 1.9 TDI 4motion von Seikel

VW Passat 1.9 TDI 4motion von Seikel VW Passat 1.9 TDI 4motion von Seikel

VW Passat 1.9 TDI 4motion von Seikel

— 10.03.2004

Mehr Luft unter dem VW-Bauch

VW-Spezialist Seikel verhilft dem Allrad-Passat zu satten 55 mm mehr Bodenfreiheit. Das reicht für fiese Waldwege.

Längere Federn, neue Stoßdämpfer

Bis vor einigen Jahren gab es bei VW ab Werk das Schlechtwege-Paket. Das brachte ein paar Zentimeter mehr Bodenfreiheit. Gut für Jäger, Almwirte und Förster, die den Komfort und die Unauffälligkeit eines Golf oder Passat schätzten, aber mehr Luft unter dem Bauch im Gelände brauchten. Dieses Paket gibt es nicht mehr. Ersatz bietet Peter Seikel, seit Jahrzehnten ein rühriger VW-Kenner. Er liftet auf Wunsch ab sofort nicht nur VW Busse, sondern auch den Passat 4motion. Mit einem sorgfältig abgestimmten Fahrwerkskit wächst die Bodenfreiheit um insgesamt 55 auf 205 Millimeter.

Mehr bietet auch mancher ernsthafte Geländewagen wie der aktuelle Toyota LandCruiser nicht. Mit vier längeren Federn und vier neuen Stoßdämpfern bringt Seikel in Freigericht (Telefon 06055/ 8 20 72) die Passat-Karosserie 35 Millimeter in die Höhe. Das schafft in den Radhäusern zudem Platz für größere Räder. Auf den VW-Serienfelgen montieren die Hessen die Dimension 205/70 R 15, was gegenüber den Serienreifen weitere 20 Millimeter Bodenfreiheit einbringt. Diese Reifengröße hat außerdem den Vorteil, dass es hier auch recht geländetaugliche Profile gibt.

Lohnende Investition für Passat-Fans

Der Test-Passat war mit Yokohama Geolandar A/T ausgerüstet. Eine gute Wahl: noch akzeptabel auf der Straße und mit ausreichend Grip auf verschlammten Waldwegen. Was der Seikel-Passat hier kann, verblüfft auch Kenner. Mit den griffigen Reifen und dem wirksamen 4motion-Allradsystem mit zusätzlicher Antriebsschlupfregelung erklimmt der unauffällige Passat TDI Steigungen, die ihm kaum jemand zutraut. Das Ende ist erst erreicht, wenn die Motordrehzahl in den Bereich des Turbolochs abfällt. Dann ist schlagartig Schluss mit dem Vortrieb.

Der erste Gang ist zu lang. Die wesentlich größere Bodenfreiheit nimmt endlich auch ausgefahrenen Waldwegen ihren Schrecken. Man sitzt nur noch ganz selten auf. Gegen Blessuren an der Unterseite bei übertriebenem Einsatz hilft ein vorderer Aggregateschutz (230 Euro) und der hintere Differenzialschutz (100 Euro). Das Fahrwerk selbst kostet mit Einbau 1499 Euro, die Yokohama-Reifen 441 Euro, die Eintragung mit Tachoangleichung insgesamt 551 Euro. Eine lohnende Investition für Passat-Fans.

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