Montage VW/Porsche-Fusion

VW/Porsche-Konzern

— 23.07.2009

Der Weg ist frei

Jetzt ist es wirklich offiziell: VW und Porsche fusionieren, bestätigt Vorstand Martin Winterkorn. Porsche soll trotzdem ein "eigenständiges Label" bleiben. Nun wird an Konzepten für die Zukunft getüftelt.

Der Weg für einen neuen VW/Porsche-Konzern ist nach den Worten von VW-Vorstandschef Martin Winterkorn frei. Der VW-Aufsichtsrat habe einem entsprechenden Konzept zugestimmt, sagte Winterkorn heute (23. Juli 2009) nach einer Sitzung des Kontrollgremiums in Stuttgart. Dieses Konzept solle nun ausgearbeitet werden. Der neue Großkonzern unter Führung von VW solle zu einem "Kraftfeld" in der weltweiten Automobilindustrie werden, Porsche ein "eigenständiges Label" bleiben. Der integrierte Automobilkonzern soll durch die schrittweise Beteiligung von Volkswagen an Porsche und die abschließende Verschmelzung der Porsche Holding SE mit der Volkswagen AG entstehen, teilte VW mit. Dabei werde die Einbindung von Katar als strategischer Partner bei Volkswagen ausdrücklich begrüßt.

Winterkorn sieht neue Chancen

VW begrüße auch die Absicht der Familiengesellschafter Porsche und Piëch, den weiteren Prozess intensiv zu begleiten und auch in Zukunft größter, unternehmerisch handelnder Aktionär von Volkswagen zu bleiben. Der Aufsichtsrat der Porsche SE habe ebenfalls die Schaffung des integrierten Konzerns befürwortet und dafür wichtige Weichen gestellt. Winterkorn erklärte: "Die angestrebte Zusammenführung von Volkswagen und Porsche folgt einer zwingenden industriellen Logik und bietet vielversprechende Perspektiven: Sie macht zwei starke Unternehmen noch stärker." Zusätzliche Wachstumschancen würden erwartet, bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen.

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