24 Stunden Nürburgring 2009
Echt große Klasse

Zum ersten Mal sind bei den 24 Stunden von Nürburg nach dem GT3-Reglement der FIA aufgebaute Traumautos zugelassen. Neben vielen Porsche zieht das Exoten und potentielle Gesamtsieganwärter auf den Ring.
- Sven-Jörg Buslau
Uwe Alzen (41) ist begeistert: "Ich glaube, dass das GT3-Reglement die Zukunft ist. Wer ein danach aufgebautes Auto besitzt, kann damit weltweit starten". Der Nordschleifen-Haudegen und Ex-DTM-Pilot denkt um: Während er in den vergangenen Jahren zusammen mit Bruder Jürgen aufwendige und spektakuläre Porsche-Umbauten wie das über 600 PS starke Turbo- Monster "Turbinchen" an den Start des 24-Stunden-Rennens brachte, fährt er in diesem Jahr einen Porsche 911 GT3 Cup mit 420 PS. 250.000 Euro kostet so ein seriennaher Porsche. Statt 420.000 Euro für einen RSR, wie ihn die Siegermannschaft der vergangenen drei Jahre, Manthey Racing, einsetzt, rechnet Alzen vor. Hoffnungen auf den Gesamtsieg macht er sich nicht. Seine Start-Entscheidung fiel erst drei Wochen vor dem Rennen. Doch er ist ein Beweis dafür, wie überzeugend das Preis-Leistungsverhältnis der erstmals in der Klasse SP 9 zugelassenen GT3- Fahrzeuge ist. Wie die 13 weiteren dort gemeldeten Porsche 911.

Bild: Werk
Für alle die nicht in der Eifel dabei sein können, er Sportsender DSF überträgt mehr als acht Stunden des Rennens live:
Samstag: 15.00 Uhr – 17.30 Uhr
20.30 Uhr – 22.00 Uhr
00.00 Uhr – 00.30 Uhr
Sonntag: 07.00 Uhr – 09.15 Uhr
13.30 Uhr – 16.30 Uhr
20.30 Uhr – 22.00 Uhr
00.00 Uhr – 00.30 Uhr
Sonntag: 07.00 Uhr – 09.15 Uhr
13.30 Uhr – 16.30 Uhr
Service-Links