24-Stunden-Rennen 2011 am Nürburgring - Die Highlights
Manthey siegt, Stuck weint

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Emotionen pur bei den 24 Stunden am Nürburgring: Team Manthey sicherte sich den Sieg. Hans-Joachim-Stuck fuhr das letzte Rennen seiner Karriere. AUTO BILD-Testfahrer Dierk Möller-Sonntag erreichte Platz 70.
(dpa/lh) Nach dem Triumph in der Grünen Hölle schwebte das Team Manthey auf Wolke sieben. In einem hochspannenden Rennen sicherten sich Marc Lieb aus Ludwigsburg, Timo Bernhard (Dittweiler) sowie die Schweizer Lucas Luhr und Romain Dumas im Porsche 911 GT3 RSR mit einem Vorsprung von knapp fünf Minuten den Sieg vor Titelverteidiger BMW. "Es war ein Wahnsinnsrennen, einfach brutal. Wir mussten bis zwei Stunden vor Schluss volle Pulle fahren. Es war ein geniales Rennen", so Lieb. Bernhard blieb es vorbehalten, das Siegerauto nach 156 Runden über die Ziellinie zu fahren. "Das waren Emotionen pur. Wir sind fehlerfrei durchgekommen und haben es allen gezeigt", sagte er. "Porsche bleibt eben doch Porsche", stellte Wolfgang Porsche zufrieden fest.
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Der Ferrari des Hankook-Teams war erst in Führung, dann brach der rechte hintere Querlenker.
Bild: xpb.cc
Das zweite Rennen vom Wochenende: Formel 1 in Valencia

Hans-Joachim "Strietzel" Stuck (Mitte) weinte hemmungslos, nachdem er das letzte Rennen seiner Karriere beendet hatte.
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Freude und Erleichterung herrschte beim ContiForce-Team. Nach 24 Stunden fuhr der Continental-Artega mit AUTO BILD-Testfahrer Dierk Möller-Sonntag am Steuer auf Straßenreifen als 70. der Gesamtwertung über die Ziellinie. Das bedeutete gleichzeitig Rang elf in der Klasse SP7. Bis auf zwei kleine Zwischenfälle in den ersten Stunden hatte das Team keine Probleme. Nur die Antriebswellen und der Heckdiffusor mussten während des Rennens gewechselt werden. Dierk Möller-Sonntag dazu: "Größtes Problem für die Fahrer war die Sauna-Temperatur im Innenraum. Der zusätzliche dritte Wasserkühler blies seine Abwärme wegen eines Defekts im Unterboden direkt ins Fahrzeuginnere. Ansonsten ist alles glatt gegangen."
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