24h Nürburgring: Heftiger Crash am Ring
Porsche-Star Vanthoor kracht in Aremberg-Leitplanke

Bild: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring / YouTube
Schockmoment beim Top-Qualifying der 24h Nürburgring auf der Nordschleife: Laurens Vanthoor (Belgien) verliert am Freitagnachmittag im Porsche 911 GT3 R (#16, Scherer PHX) die Kontrolle – und schlägt heftig in der Aremberg-Kurve ein.
Die Szene sorgt für eine sofortige Unterbrechung mit der roten Flagge. Zum Glück: Vanthoor kann das zerstörte Auto selbstständig verlassen.
24h Nürburgring: So lief der Crash ab
Im schnellen Linksknick kurz vor der Aremberg-Kurve bricht plötzlich das Heck des GT3-Porsche aus. Vanthoor trifft dabei den inneren Randstein, verliert das Auto und dreht sich quer zur Strecke. Erst der Einschlag in die äußere Leitplanke bremst den Wagen. Ein heftiger Einschlag – und ein Schockmoment für Team und Zuschauer.

Der Unfall zeigt erneut, wie gnadenlos die Nordschleife ist.
Bild: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring / YouTube
Porsche völlig zerstört – Vanthoor steigt selbst aus
Vor allem die Front des Fahrzeugs wird bei dem Unfall komplett demoliert. Die gute Nachricht: Vanthoor bleibt unverletzt, steigt selbstständig aus dem Wrack aus und gibt sofort Entwarnung.
Dennoch: Für das Scherer-PHX-Team ist das Qualifying damit gelaufen – und auch ein Start beim Rennen dürfte nach dem Ausmaß des Schadens fraglich sein.
Manthey-Porsche holt Pole
Unmittelbar nach dem Einschlag wird das Qualifying per roter Flagge unterbrochen und erst um 16 Uhr neu gestartet. Dabei hat sich Kevin Estre im „Grello“ die Pole-Position gesichert. Mit einer Zeit von 8:12,741 Minuten war der 36 Jahre alte Franzose im #911 Manthey-Porsche knapp 1,2 Sekunden schneller als Thomas Neubauer im #45 Rinaldi-Ferrari, der in 8:13,909 Minuten eine rein französische erste Reihe perfekt machte.
Estre sicherte sich damit zum ersten Mal die Glickenhaus-Trophy für den Pole-Mann, die morgen vor dem Rennstart übergeben wird. Der dreimalige Trainingsschnellste Maro Engel kam im #14 Getspeed-Mercedes-AMG diesmal auf Rang drei (8:14,233 Minuten). Für Manthey ist die Pole des „Grello“ eine perfekte Ausgangsposition, um sich mit einem möglichen achten Gesamtsieg wieder zum alleinigen Rekordgewinner zu krönen.
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