24h Nürburgring mit Max Verstappen am Wochenende
Verstappen mit ehrlicher Einschätzung vor dem 24h-Rennen

Max Verstappen äußert sich vor dem Start des 24h-Rennens am Nürburgring, betont dabei die Qualitäten seines Teams.
Bild: Jan Brucke/VLN
Jetzt wird es ernst für Max Verstappen! Der viermalige Formel-1-Weltmeister startet an diesem Wochenende erstmals beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und zeigt sich vor seinem Debüt auf der Nordschleife kämpferisch.
„Wir haben uns so gut wie möglich vorbereitet“, sagt Verstappen vor dem Langstrecken-Klassiker. Nach mehreren Tests und Einsätzen im GT3-Auto fühlt sich der Red-Bull-Star bereit für die wohl härteste Rennstrecke der Welt.
Ganz ohne Sorgen reist der Niederländer aber nicht an. Vor allem die sogenannte Balance of Performance (BoP) könnte laut Verstappen entscheidend werden. Mit der BoP versuchen die Rennorganisatoren, die unterschiedlichen GT3-Autos über Gewicht, Motorleistung oder Fahrzeughöhe anzugleichen.
Verstappen mit erfahrenen Mercedes-Piloten in der Eifel
Verstappen geht im Mercedes-AMG GT3 von Winward mit den erfahrenen GT3-Stars Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella an den Start.

Max Verstappen steht vor seinem ersten Einsatz beim 24h Rennen am Nürburgring
Bild: Jan Brucke/VLN
„Von der Fahrerseite her sind wir gut aufgestellt, das Team ist stark“, erklärt Verstappen. „Wir müssen nur sicherstellen, dass das Auto über die 24 Stunden ganz bleibt.“
Schon länger macht Verstappen kein Geheimnis daraus, dass ihn die Langstrecke reizt. Der Nürburgring ist für ihn offenbar nur der Anfang. Wenn es der Formel-1-Kalender zulassen würde, wäre Verstappen nach eigener Aussage längst noch häufiger in GT-Rennen unterwegs.
„Wenn es ein freies Wochenende für die 24 Stunden von Spa gegeben hätte, hätte ich das dieses Jahr ebenfalls gemacht“, verrät der Niederländer. „Immer wenn ich die Möglichkeit habe zu fahren, würde ich das lieben.“
Zuletzt hatte bereits Ford bestätigt, Gespräche mit Verstappen über ein mögliches gemeinsames Projekt für die 24 Stunden von Le Mans geführt zu haben. Dass Verstappen irgendwann dauerhaft in den Langstreckensport wechseln könnte, wirkt deshalb längst nicht mehr ausgeschlossen.
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