24h-Rennen Nürburgring: So lief der Klassiker
Porsche gewinnt Nebel-Krimi

Der Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing Porsche gewinnt das 46. 24h-Rennen am Nürburgring. Die Highlights des Klassikers.
- Alexander Warneke
- Sönke Brederlow
Was für ein Krimi in der Eifel! Wie in den letzten Jahren wird das Rennen erst in der letzten Runde entschieden. Am Ende hat der Porsche 911 GT3 R #912 von Manthey Racing die Nase vorn. Eine Stunde vor Schluss setzt Porsche-Pilot Fred Makowiecki das rennentscheidende Überholmanöver gegen den zweitplatzierten Mercedes-AMG GT3 #4 von Black Falcon (am Steuer: Adam Christodoulou - Teamkollegen: Maro Engel, Manuel Metzger, Dirk Müller).

Vorm Re-Start hatte Mercedes vier Minuten Vorsprung
Der Rennausgang ist lange unvorhersehbar. Am Samstag fahren die Piloten zunächst bei besten Bedingungen. Ab zwei Uhr nachts setzt dann Regen ein. Am Morgen legt sich auch noch ein breites Nebelband auf die Strecke, weshalb das Rennen sogar für zwei Stunden unterbrochen wird.Zum Nachteil von Maro Engels Black Falcon Team. Denn vor der Rennunterbrechung liegt sein Mercedes-AMG mit über vier Minuten in Führung, die durch den Re-Start flöten gehen. „Es ist sehr ärgerlich. Wir hatten einen sicheren Vorsprung und der wurde uns genommen. Ich bin mit unserer Leistung aber zufrieden. Wir haben einen guten Job gemacht“, tröstet sich Engel.
Für ein weiteres starkes Ergebnis sorgt auch Aston Martin Racing. Das britische Team (Aston Martin Vantage GT3) verpasste mit Rang vier nur knapp einen Podestplatz.
Das ganze Rennen zum Nachlesen in unserem Ticker:
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