Er galt als kommender Formel-1-Star, gewann für BMW-Sauber den Kanada GP 2008, aber bei einem Rallye-Unfall im Februar 2011 zerschlugen sich alle Hoffnungen von Robert Kubica (31). Seither ist die Bewegungsfähigkeit seines rechten Armes eingeschränkt. Damit konnte er zwar noch die Rallye-WM-Rennen bestreiten, nicht aber Rundstreckenrennen. Bis zum Wochenende.
Mercedes
Kubica am Steuer seines Mercedes SLS AMG GT3
Beim 12-Studen-Rennen von Mugello feierte Kubica ein starkes Comeback. Platz 44 darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Pole richtig schnelle Zeiten auf den Asphalt brannte. Im Qualifying stellte er seinen 500 PS starken Mercedes SLS AMG GT3 auf Startplatz drei. Doch bei einer Kollision in der ersten Runde wurde die Aufhängung des Mercedes arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Reparatur dauerte 35 Runden lang. Dann tauchten auch noch Getriebeprobleme auf.
Am Ende wurde Kubica mit seinen Teamkollegen Quirin Müller, Martin Prokop, Tom Onslow-Cole und Paul White auf Platz 44 von 64 gestarteten Autos gewertet. Gewonnen hat das V8-Racing-Team mit dem Renault RS01 FGT3. Am Steuer saßen Ex-Formel-1-Testfahrer Nicky Pastorelli, Max Braams, Luc Braams, sowie Miguel Ramos.