Führerloser Lkw auf der A1 gestoppt

A1: Lkw-Held stoppt führerlosen Brummi

Autobahn-Drama: Mann stoppt Lkw

Rettungsdrama auf der A1 bei Köln: Mit heldenhaftem Einsatz hat ein Lkw-Fahrer einen führerlosen Sattelzug gestoppt. Auch die Polizei half mit einem VW-Bus.
Der 40-Tonner fuhr unkontrolliert auf der Autobahn in Richtung Dortmund und schrammte immer wieder an der Betonabtrennung entlang. Sein 54-jähriger Fahrer: tot zwischen den Sitzen, tragisch verstorben an einem Herzinfarkt. Diese dramatische Lage bot sich am Abend des 8. Mai 2019 auf der A1 nahe der Ausfahrt Wermelskirchen bei Leverkusen (Nordrhein-Westfalen). Doch es kam heldenhafte Rettung.

VW-Bus der Polizei: Stoßstange als Trittbrett

Andere Lkw-Fahrer hatten den Notfall bemerkt und die Polizei alarmiert. Als diese eintraf, hatten die Brummi-Piloten bereits den nachfolgenden Verkehr zum Stillstand gebracht. Zwei 43 und 58 Jahre alte Kollegen liefen dann neben dem etwa 15 km/h schnellen Sattelzug her. Der 43-Jährige versuchte zunächst, die Seitenscheibe mit einem schweren Stativ einzuschlagen. Dann setzte sich die Polizeistreife mit ihrem VW Bulli leicht versetzt vor den Lkw. Schließlich konnte der couragierte Retter auf die Heckstoßstange des Polizeiwagens klettern, mit einem Nothammer die Scheibe zertrümmern und nach dem Öffnen der Tür den führerlosen Lkw stoppen.

Polizei lobt Einsatz der Retter

Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät, ein Notarzt stellte noch vor Ort den Tod des 54-Jährigen fest. Der Einsatz der Helfer verhinderte allerdings Schlimmeres. "Viele Menschen haben in dem Fall vorbildlich gehandelt", sagte eine Polizeisprecherin laut BILD.de. Auch der Chef des Verstorbenen bedankte sich bei den Fahrern, die geholfen hätten, eine Katastrophe zu verhindern. Er sei unfassbar traurig über den Verlust eines zuverlässigen und loyalen Mitarbeiters.

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