ABL Wallbox Pulsar vorgestellt
Wallbox ABL Pulsar: Was die neue Ladestation für Privathaushalte bietet
Ob mit Solarstrom laden oder den Strom für den Dienstwagen abrechnen: Die neue Wallbox ABL Pulsar beherrscht nette Spezialfunktionen. AUTO BILD hat sie sich schon angesehen.
Bild: COMPUTER BILD
Das deutsche Unternehmen ABL gehört seit Ende 2023 zum spanischen Riesen Wallbox Chargers. Die ersten Früchte der Zusammenarbeit zeigte ABL nun auf der Frankfurter Branchenmesse Light + Building (vom 3. bis 8. März 2024). Zu den Neuheiten gehörte neben zwei eichrechtskonformen Wallboxen für den öffentlichen Einsatz auch eine neue Ladestation für Privathaushalte: die Wallbox ABL Pulsar. Optisch trägt sie den Look der Wallbox Pulsar Plus. Sie beherrscht je nach Paket einige clevere Sonderfunktionen.
Wallbox ABL Pulsar mit Solaranlage nutzen
Wer die Ladestation in Kombination mit dem Energy Meter Pulsar von ABL betreibt, kann den Strom aus der hauseigenen Solaranlage clever steuern, um das E-Auto gezielt damit zu laden.
Dienstwagenabrechnung mittels MID-Zähler
In der Version mit MID-Zähler ist die neue Wallbox in der Lage, einen Dienstwagen zu Hause zu laden und die Kosten abzurechnen. Das bedeutet: Der Strom wird konform mit der geltenden Richtlinie (Measurement Instruments Directive, kurz MID) gezählt, womit die Voraussetzungen für die normgerechte Abrechnung erfüllt ist.
Preis und Verfügbarkeit
Die Wallbox ABL Pulsar erscheint in Versionen mit 11 oder 22 Kilowatt (kW) Ladeleistung. Außerdem gibt es ein Solar Bundle samt Energy Meter Pulsar und ein Dienstwagen-Bundle mit MID-Zähler, beides lässt sich auch kombinieren. In der offiziellen Pressemitteilung waren weder Preis noch Erscheinungstermin zu erfahren, im Gespräch mit dem Hersteller hieß es AUTO BILD gegenüber jedoch, dass der Verkauf im Mai 2024 starten soll.
Kommentar
Die erste Wallbox, die unter gemeinsamer Arbeit von ABL und Wallbox Chargers entstanden ist, weist die Richtung in die Zukunft: Beim Design setzen sich die Wallbox Chargers durch; die Hersteller erkennen die Ladestation offenbar als einen Baustein im smarten Zuhause, der nicht isoliert für sich steht – ob nun der Firmwagen-Strom abgerechnet werden soll oder der Solarstrom vom Dach ins E-Auto fließt.
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