AC Schnitzer ACS4 4.0i: Test
Der AC Schnitzer ACS4 4.0i liefert am Sachsenring richtig ab

Der Z4 M40i überzeugt mit Fahrspaß und Performance. Tuner AC Schnitzer macht daraus den ACS4 4.0i – der überzeugt sogar auf der Rennstrecke!
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Was für eine faustdicke Überraschung im Mai 2019. BMWs neuer Z4 M40i gab sein Stelldichein und fuhr gleich mal einen Sieg über den Porsche Boxster GTS ein. Klar gewann der Münchner vor allem über das Preis-Kapitel, doch der Z4 begeisterte mit unerwarteter Fahrdynamik. So fahragil, handlich, leichtfüßig hat sich noch keiner seiner Vorfahren gegeben. Dazu der bekannt sahnige Dreiliter-Sechszylinder-Turbo mit schnell schaltender Wandlerautomatik – wir waren echt verliebt. Und als der Z4 auch noch den Sachsenring in schlanken 1:37 Minuten umrundete, waren wir völlig von den Socken.
AC Schnitzer macht das gute Serienauto noch besser

Feines Tuning: Bodykit, Kraftkur und neuer Auspuff heben den Z4 auf ein höheres Performance-Level.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Die Leistungsteigerung des Reihensechsers ist deutlich spürbar

Fahrmaschine: Der Motor dreht explosiver hoch als beim Serienauto, die Reifen bauen viel Grip auf.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
In schnellen Kurven jenseits der 200er-Marke machen sich aber das Fahrwerk und die französischen Gummis positiv bemerkbar. Wenn wir hier das Haar in der Suppe suchen würden, dann beim Topspeed. 250 Sachen sind schnell erreicht, dann bremst abrupt die Elektronik ein. Der Motor hätte subjektiv genug Dampf für 270 km/h und mehr. Schade, dass der Tuner hier keine Vmax-Anhebung anbietet. Übrigens: positiver Nebeneffekt der Leistungssteigerung ist der minimal geringere Verbrauch auf 100 Kilometer.
Auf der Rennstrecke kommt der ACS4 dem M2 Competition nahe

Sportwagen: Auf dem Sachsenring lag die Bestzeit des ACS4 4.0i bei schlanken 1:35,95 Minuten.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Kaum zu glauben, schlussendlich eilt der Aachener Roadster in 1:35,95 Minuten 1,4 Sekunden schneller um die sächsische Asphalt-Achterbahn als das Werksauto und ist damit nur drei Zehntel langsamer als ein 410 PS starker M2 Competition auf Michelin Pilot Sport Cup 2-Besohlung!
Fazit: Der neue Z4 M40i überzeugte uns schon vollauf als Serienauto, der Schnitzer-Wagen setzt aber noch eins obendrauf. Die Mehrleistung ist spürbar, vor allem im oberen Speedbereich. Die Auspuffanlage bietet Hörgenuss vom Feinsten, Fahrwerk, Räder und Reifen sorgen für eine sensationelle Rundenzeit. Komfort? Vorhanden! Nur beim Preis kann der Z4 diesmal nicht punkten.
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