ADAC-Crashtest mit Weihnachtsbaum 2016
So klappt's mit dem Christbaum

Schlecht gesichert wird ein Christbaum auf dem Autodach zum gefährlichen Geschoss. Der ADAC zeigt, wie Weihnachtsbäume sicher transportiert werden.
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- Maike Schade

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Transport-Tipps vom ADAC

So geht's: Den Spanngurt um den abgesägten Fuß und den Baum wickeln, dann gut befestigen.
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• Nie Expander, sondern immer Spanngurte zum Befestigen verwenden.
• Nie die Baumspitze, sondern immer den abgesägten Fuß nach vorne drehen, damit der Fahrtwind den Baum nicht aufbläht und keine Äste abreißt.
• Beim Transport im Fahrgastraum: Sitze umklappen, Baum möglichst weit ins Auto schieben. Den Gurt um den Baumfuß, dann um den Baum selbst wickeln und über die Verzurrösen sichern. Ein Holzbrett zwischen Stamm und Rücklehne hilft, die Kraft besser zu verteilen. Ragt der Baum weiter als einen Meter über das Autoheck hinaus, tagsüber einen roten Wimpel, nachts eine rote Leuchte und Reflektoren daran befestigen. Ist das nicht der Fall, werden 25 Euro Strafgebühr fällig. Bremslichter und Nummerschild dürfen durch die Ladung nicht verdeckt werden.
• Beim Transport auf dem Dach: Den Gurt ebenfalls um Stamm und Baum wickeln und gut am Gepäckträger befestigen. Um den Lack vor Kratzern zu schützen, sollte der Baum in eine Decke gewickelt werden.Wer Ladung nicht ordnungsgemäß sichert, der muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt rechnen. Auch beim Dachtransport gilt: Wenn der Christbaum mehr als einen Meter über das Heck des Autos hinausragt, muss er gekennzeichnet werden.
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