Nach der Saison ist vor der Saison! Das ADAC GT Masters plant die Zukunft: Mit einem neuen Konzept für mehr Nachhaltigkeit will die Serie ab 2022 eine Vorreiterrolle übernehmen.
Hintergrund: Ab der kommenden Saison werden im ADAC GT Masters (Internationale Deutsche GT-Meisterschaft) umweltschonende Kraftstoffe eingesetzt. Die sollen den Schadstoffausstoß der GT3-Rennwagen reduzieren.
„Der Motorsport hat die große Chance, bei der Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle zu übernehmen“, sagt ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser. „Insbesondere im Bereich von Kraftstoffen ergeben sich Möglichkeiten für den Sport, seine Relevanz für die Serienfertigung zu beweisen. In einem mehrstufigen Plan werden wir ab dem kommenden Jahr im ADAC GT Masters als einer der weltweit ersten Rennserien umweltschonende Kraftstoffe einführen und diesen Weg konsequent weiterverfolgen.“
Damit wäre das GT Masters nach dem Porsche Supercup die nächste deutsche Plattform, die mit nachhaltigem Benzin an den Start geht.
Der BMW M4 ersetzt 2022 den M6 GT3.
RTL überträgt auf dem Sender NITRO alle Rennen live. 2022 soll es dabei eine fixe Startzeit geben: Die GT-Boliden werden bei allen Rennen um 13 Uhr auf die Reise geschickt.

Termine ADAC GT Masters 2022:

22.04. – 24.04.2022: Motorsport Arena Oschersleben
20.05. – 22.05.2022: Red Bull Ring / A
24.06. – 26.06.2022: CM.com Circuit Zandvoort / NL
05.08. – 07.08.2022: Nürburgring
19.08. – 21.08.2022: Family & Friends Festival DEKRA Lausitzring
23.09. – 25.09.2022: Sachsenring
21.10. – 23.10.2022: Hockenheimring Baden-Württemberg
 
Noch bis zum 15. Dezember können sich die Teams für die Internationale Deutsche GT-Meisterschaft einschreiben. „Wir haben bereits im Vorfeld ein hohes Interesse und ein positives Feedback von bekannten, aber auch von neuen Teams erhalten“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Auch die neuen GT3-Rennwagen, die wir im kommenden Jahr erwarten, sorgen für zusätzliches Interesse.“
So schickt Audi mit dem R8 LMS GT3 evo II die Weiterentwicklung des diesjährigen Meisterautos ins Rennen, BMW erstmals den M4 GT3 (3-Liter-Reihensechszylinder, maximal 590 PS).
Der neue Hoffnungsträger der Bayern ist bereits ans Team Schubert ausgeliefert worden. Teamchef Torsten Schubert nahm den noch jungfräulichen Rennwagen persönlich entgegen und absolvierte die ersten Meter auf dem Werksgelände in der bayerischen Landeshauptstadt selbst.
„Ich bin zwar eher nur gerollt, aber es hat sehr viel Spaß gemacht“, sagt Schubert, dessen Rennstall zu den drei Teams gehört, an die BMW die ersten Exemplare des M4 GT3 ausgeliefert hat. Der M4 ersetzt 2022 den M6 GT3.

Von

Bianca Garloff